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Herren 19.05.2018 von Werner Kastendieck

Ü50 Oldies SG Bruchhausen-Vilsen/Süstedt: Ü50 erreicht das Pokalfinale

Die Oldies des SVBV haben durch einen ungefährdeten 4:1 Heimsieg gegen den SV Dickel das Pokalendspiel in Neuenkirchen erreicht .

Die Gäste,mit Bus und einigen lautstark anfeuernden Fans angereist , wurden früh unter Druck gesetzt und schon in der ersten Halbzeit mit 3:0 klar beherscht. Die Tore erzielten Jens Rajes,Jörn Meyer und Carsten Hillmann-Köster .Nach einer Unaufmerksamkeit gleich nach der Pause konnte der Gegner zwar verkürzen,aber der Sieg war nie in Gefahr. Jörn Meyer gelang nach einigen verpassten Kontern das Endergebnis.

Jetzt geht es am 09.06 nach Neuenkirchen zum Endspiel gegen Mörsen oder Goldenstedt.
 

Herren 18.05.2018 von Thomas Warnke

Bizarre Personalprobleme

Eigentlich soll jeder Spieler nur einem Fußballteam angehören. Dass Spieler zwischen verschiedenen Mannschaften eines Vereins wechseln, ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Dass am Sonntag der Spielbetrieb zwischen dem TuS Sykeund dem SV Bruchhausen-Vilsen eingestellt werden musste, war einigermaßen bizarr, denn von den angesetzten zwei Partien zwischen den Klubs fand keine statt. Am Sonnabendabend hatte die Erste des TuS das Spiel der 2. Kreisklasse bei der Vilser Zweitvertretung mangels Personal abgesagt. Am Sonntagmorgen meldete die Vilser Dritte personellen Notstand und trat nicht beim TuS Syke III an. „Zumindest für ein Spiel hätte es doch genügend Spieler geben müssen. Da stimmte wohl die Kommunikation nicht“, wunderten sich Aktive beider Vereine. Etwas süffisant gesagt: Immerhin konnte sich jeder Verein zumindest über einen 5:0-Sieg (am grünen Tisch) freuen. Ein Happy End gab es für die Teams, die zu ihren Spielen antraten. Die Vilser Erste siegte in der Kreisliga und bleibt ganz dick im Aufstiegsrennen. Und die Syker Zweite tütete mit einem 5:0, bei dem es auf dem grünen Rasen echte Treffer gab, den Aufstieg in die 2. Kreisklasse ein.

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 17.05.2018

Herren 14.05.2018 von Thomas Warnke

1. Herren: Zwei Tore in Unterzahl

SV Bruchhausen-Vilsen bleibt nach 4:1-Erfolg Kreisliga-Zweiter

Bruchhausen-Vilsen. Der SV Bruchhausen-Vilsen gibt sich im Aufstiegsrennen der Fußball-Kreisliga keine Blöße: Gegen den TSV Holzhausen-Bahrenborstel gab es einen 4:1 (2:0)-Erfolg. Zufriedenheit nach einem Arbeitssieg und einen freudig gespannten Blick auf die nächsten Aufgaben zeigte Trainer Frank Fischer. "Wir haben in Unterzahl zwei Tore nachgelegt. Die Moral stimmt bei uns, wir sind weiter gut im Rennen."

Die Vilser Unterzahl kam einigermaßen kurios zustande: Denn der nur wenige Minuten zuvor eingewechselte Dorian Klinger musste quasi nach einem Eckball auf der Linie per Hand klären. Die Folgen waren die Rote Karte und der Elfmeter für den Gast, der nach gut einer Stunde auf 1:2 verkürzte. "Wir hatten zuvor schon angefangen zu daddeln", so Fischer. Doch sein Team zeigte danach Moral, erstickte die Holzhauser Bemühungen im Keim, und Florian Wacker traf nach Vorlage von Dennis Böschen zum 3:1 (70.). Moritz Warnke verpasste das 4:1, doch Kai Schiffbach per Strafstoß holte dieses Tor nach (87.). Schiffbach hatte vor einer Woche beim 4:4 in Mörsen einen allerdings noch bedeutenderen und noch späteren Elfmeter verwandelt. Fischer freute sich trotzdem über den Treffer, denn "jedes Tor kann am Ende zählen".

Vor der Pause hatte Vilsen das Spiel im Griff. Holzhausen hatte durch Timon Lüllmann die erste Chance (13.). Das 1:0 fiel aber auf der anderen Seite: Böschen schoss zunächst an den Pfosten und traf im Nachschuss ins Tor (29.). Ein schöner Volleyschuss bedeutete das 2:0 durch Christian Mewes (42.). "Wir haben unsere wenigen Möglichkeiten effektiv genutzt", freute sich Fischer über die Führung gegen den Gegner, der das Hinspiel noch gewonnen hatte. Böschen hatte eine weitere Möglichkeit (48.) und Tobias Brokate schoss aus der Distanz an die Latte des Vilser Tores (52.). Anders als vor einigen Wochen, als er den vierfachen Torschützen aufs Feld geschickt hatte, hatte Fischer mit seiner Einwechslung diesmal kein Glück. Doch Klingers Handspiel auf der Linie war nur die Folge einer lascheren Einstellung der Vilser. Daniel-Cosmin Iovanovici verwandelte den Handelfmeter, wobei SV-Keeper Bennet Knake in die richtige Ecke gesprungen war (62.). Im Stil eines Spitzenteams übernahm Vilsen aber wieder das Kommando, der Sieg war letztlich nicht mehr gefährdet.

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 14.05.2018

Herren 13.05.2018 von Werner Kastendieck

Ü50 Oldies SG Bruchhausen-Vilsen/Süstedt: Oldies verpassen bessere Platzierung

Bei der 8. Ü50 Niedersachsenmeisterschaft in Heidenau belegen die Oldies Platz 22 von 32 qualifizierten Mannschaften !

In der Vorrunde starteten wir mit einem gerechten 0:0 gegen Olympia Laxten .Die beiden nächsten Spiele wurden trotz deutlicher Überlegenheit mit 0:1 gegen Harsefeld/Apensen ( Gegentor viel in der letzten Minute) und 1:2 gegen Emstek/Bühren verloren . (Tor durch Carsten Hillmann-Köster )

Als Gruppenvierter spielten wir in der Trostrunde gegen Nordhorn .Hier gelang uns ein klarer 3:0 Sieg (Tore Jörn Meyer Reiner Knapp und Ralf Thiermann) Die restlichen Platzierungen wurden durch 9 Meterschießen ermittelt .Hier brachte uns ein "Wuchtroller"von Uli Schröder um eine noch bessere Platzierung .Eine super Veranstaltung wurde Abends mit einer würdigen Feier beendet.Oft viel der Satz hätte,hätte.....denn ein deutlich besseres Ergebnis war an diesem Samstag möglich.

Herren 13.05.2018 von Thomas Warnke

2. Herren: Spielausfall und damit verbundener Aufstieg der 2. Herren

Das heutige Spiel gegen den TuS Syke fällt wegen Nichtantritt des TUS Syke aus! Damit ist unsere 2. Herren sicher aufgestiegen!

Herzlichen Glückwunsch!!

Herren 07.05.2018 von Thomas Warnke

1. Herren: Vilsens unfassbare Aufholjagd in Mörsen

Der Tabellenzweite liegt beim Dritten bis zur 85. Minute 1:4 zurück und holt dennoch einen Punkt

Mörsen-Scharrendorf. Spartenleiter Andreas Siegmann sank auf seinem Stuhl zusammen, Bartosz Drozdowski warf wutentbrannt seine Schienbeinschoner auf den Rasen, Mirsad Stublla schlug die Hände über dem Kopf zusammen und Andre Nienaber und Dirk Landwehr starrten wie paralysiert auf den Boden. "Das ist doch nicht wahr, was wir gerade gesehen haben, oder?", rang Landwehr ungläubig nach Worten nach einem Spiel, das der SV Mörsen-Scharrendorf eigentlich schon sicher gewonnen hatte und am Ende doch nur mit einem Punkt dastand.

Ausgerechnet im Spitzenspiel gegen den SV Bruchhausen-Vilsen verspielten sie eine 3:0- und 4:1-Führung noch und mussten sich nach drei Gegentoren in den letzten sieben Minuten mit einem 4:4 (1:0)-Unentschieden begnügen, an dem sie noch eine Weile zu knabbern haben dürften. Für den SVBV, der seinen Drei-Punkte-Vorsprung auf die Gastgeber in der Tabelle wahrte, fühlte sich der Punktgewinn dagegen wie ein Sieg an.

Selbst Vilsens Trainer Frank Fischer, der wahrlich schon einiges gesehen und erlebt hat auf dem Fußballplatz, fiel es schwer, das gerade Gesehene einzuordnen, das in seiner Dramaturgie an das 4:4 im Bundesliga-Derby zwischen Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04 im November vergangenen Jahres erinnerte. Eigentlich war seine Mannschaft zweimal schon geschlagen: Nach Christian Horstmanns Tor zum 3:0 für die Gastgeber in der 68. Minute und nach Storven Bockhorns tollem Treffer zum 4:1 nach 81 Minuten. "Zwischenzeitlich habe ich überlegt, ob ich nicht defensiv wechseln soll, um den Rückstand zu verteidigen", sagte er mit Blick auf das Torverhältnis. Der Vilser Zehn-Tore-Vorsprung schien am Sonnabend ebenso schnell dahinzuschmelzen wie das Drei-Punkte-Polster. Dass sich Fischer für die offensivere Variante entschied, zahlte sich aus und wurde am Ende mit einem Punkt belohnt, an den kaum noch jemand zu glauben gewagt hatte. Die jeweils schnellen Anschlusstore zum 3:1 durch Mathis Wohlers (72.) und Jan-Christoph Kornau zum 4:2 (85.) ließen die Gäste aber doch noch hoffen. Zurecht, wie sich herausstellte, und unter Mithilfe der Mörsener, die sich selbst um den Lohn einer ganz lange starken Leistung brachten. Zunächst patzte Torhüter Marcel Bavendiek folgenschwer, als er eine hohe Hereingabe von Mathis Wohlers unterlief und der Ball im Netz landete (87.).

Das große Zittern

Nach dem 4:3 begann das große Zittern der Gastgeber, die mit ihren Kräften am Ende waren und jegliche Sicherheit verloren. In der Nachspielzeit fiel doch noch der Ausgleich für die nun alles nach vorn werfenden Gäste: Bavendiek parierte zunächst ganz stark gegen Feizal Alkozei. Den Nachschuss, der vielleicht sogar das Tor verfehlt hätte, lenkte SVMS-Verteidiger Frank Sander mit den Händen ab – Rote Karte und Elfmeter für Vilsen. Kai Schiffbach verwandelte kompromisslos und ließ konsternierte Gastgeber zurück, während er mit seinen Mitspielern einen im Aufstiegskampf ganz wichtigen Zähler feierte. Fischer hielt sich jedoch wie gewohnt mit Kampfansagen zurück: "Wir wollen es bis zum Ende spannend halten. Das scheint uns zu gelingen."

Zu sticheln verbot sich allerdings auch aus Sicht der Gäste, dafür lief beim SVBV lange Zeit zu viel schief. "Wir haben es in der ersten Halbzeit überhaupt nicht geschafft, Mörsen in Gefahr zu bringen, und auch zu viele eigene Fehler gemacht", stellte Fischer mit Blick auf die Gegentore fest. Das erste musste Simon Röper auf seine Kappe nehmen, der sich von Serdar Uludasdemirs allerdings auch ganz starker Ballan- und -mitnahme düpieren ließ (20.), beim vierten patzte Christian Mewes, sodass Bockhorn seine starke Schusstechnik ausspielen konnte. Mörsens Mittelfeldspieler wäre ohne die Aufholjagd der Gäste der Mann der Partie gewesen, denn er war auch an den Toren von Dirk Landwehr, der bei seinem Startelf-Comeback zum 2:0 traf (64.), und von Christian Horstmann (68.) direkt beteiligt. So aber konnte er nach dem Ende eines verrückten Fußballspiels wie alle Mörsener nur ungläubig den Kopf darüber schütteln, trotz langer Dominanz die Riesenchance verpasst zu haben, nach Punkten mit Vilsen gleich zu ziehen.

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 07.05.2018

Herren 03.05.2018 von Thomas Warnke

1. Herren: Fischer stapelt tief vor dem Aufstiegsduell

Von einer Mannschaft, „die vielleicht noch Ambitionen hat, oben mitzuspielen“, sprach Frank Fischer am Sonntag. Dazu muss man wissen, dass Fischer Trainer des Fußball-Kreisligisten SV Bruchhausen-Vilsen ist, der auf Aufstiegsplatz zwei gut dabei ist im Aufstiegsrennen. Zwei Spiele mehr als der Dritte SV Mörsen-Scharrendorf, aber eben auch sechs Punkte Vorsprung haben die Vilser. Fischer ist sich der guten Ausgangsposition bewusst, stapelt jedoch tief und kann auch seit Jahren gut erklären, warum. Diesmal sei es das schwere Restprogramm gegen Teams, gegen die die Vilser am Ende der Hinrunde schwächelten. Zudem habe sein Team am Sonnabend mit dem SV Mörsen-Scharrendorf ein schweres Kaliber vor sich. Das wird Fischer intern sicherlich als Chance sehen, reicht ihm doch fast ein Remis, doch er verkauft es nach außen aber als große Hürde. Das sind die Mörsener auch. Zu erwähnen sei aber noch, dass sein Team mit zehn (!) Punkten Rückstand auf Mörsen in die Weihnachtsferien gegangen ist, also eine formidable Aufholjagd hingelegt hat. Andererseits sieht Fischer sein Team auf Augenhöhe mit dem SVMS und hofft darauf, dass solche pomadigen Halbzeiten wie jüngst gegen Kellerkind SV Dickel ein Weckruf waren. „Der Aufstieg in die Bezirksliga steht dieses Jahr noch nicht auf dem Zettel“, lässt er sich noch entlocken. Gleichwohl ist er so greifbar wie lange nicht, und würde auch einen Kreis schließen: Denn 1999 stiegen die Vilser recht überraschend aus der damaligen Bezirksklasse in die Bezirksliga auf. Der damals lange Zeit tiefstapelnde Trainer dürfte bekannt sein…

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 03.05.2018

Herren 30.04.2018 von Thomas Warnke

1. Herren: Vilsen feiert die Niklas-Schröder-Show

Der Einwechselspieler sorgt mit vier Toren gegen den SV Dickel für die Wende

Bruchhausen-Vilsen. "Das hat ja ganz gut geklappt", schmunzelte Frank Fischer, Trainer des SV Bruchhausen-Vilsen, nach dem 5:1 (0:1)-Sieg seiner Elf im Fußball-Kreisligaspiel gegen den SV Dickel. Fischer meinte die Einwechslung von Niklas Schröder. Der war nach der Pause nach einer uninspirierten ersten Vilser Halbzeit eingewechselt worden und hatte vier Tore erzielt. Nico Schröder hatte zum 3:1 getroffen. "Wenn wir von Beginn an so gespielt hätten, wäre der Sieg höher ausgefallen."

Tatsächlich stand am Ende der erwartet klare Sieg des Tabellenzweiten gegen den Drittletzten zu Buche. "Vor der Pause konnte man das aber nicht erkennen", meinte Fischer. Denn was Vilsen zu Beginn zeigte, war ein völlig unerklärlich pomadiger Auftritt. Einen Warnschuss des SV Dickel hielt Bennet Knake im Tor der Gastgeber noch (8.). Danach schien es einigermaßen zu laufen für die Gastgeber, Nico Schröder und Mathis Mann hatten Chancen. Doch die Vilser liefen eben nur so viel wie nötig. Völlig aus dem Nichts fiel Dickels Führung durch Marek Tambore (42.). "Wir waren da total unaufmerksam, aber vielleicht war das auch ein Weckruf", so Fischer. Er habe in der Pause seinen Frust rausgelassen aber dann auch "nach vorne gecoacht".

Es folgte eine Leistungssteigerung, die Schröder-Show und Dickels Einbruch. Florian Wacker scheiterte noch am Keeper, dann traf Schröder zunächst per Kopf und mit Vollspann zum 1:1 und 2:1 (55./64.). Wacker setzte den Ball an den Pfosten (68.) und Nico Schröder entschied das Spiel mit dem 3:1 (71.). Die Vilser holten nun nach, was sie zuvor versäumt hatten. Der eingewechselte Feizal Alkozei schoss vorbei und scheiterte am Keeper (85./86.). Niklas Schröder traf die Latte (83.) und zweimal ins Tor (89./90.). Der Sieg war nun standesgemäß und die erste Hälfte schnell vergessen. "Alle haben den Schalter noch rechtzeitig umgelegt", zeigte sich Fischer versöhnt.

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 30.04.2018

Herren 23.04.2018 von Thomas Warnke

1. Herren: Im Abschluss zu ineffizent

Vilsen trotz vieler Chancen nur 2:2

Brockum/Bruchhausen-Vilsen. Nach zuletzt zwei Siegen in Folge hat Fußball-Kreisligist SV Bruchhausen-Vilsen an diesem 25. Spieltag beim TSV Brockum nur einfach gepunktet. Letzten Endes musste er damit auch zufrieden sein, lief er doch zur Halbzeit noch einem 0:2-Rückstand hinterher und holte diesen im zweiten Abschnitt auf – 2:2.

Chancen gab es dabei auf Vilser Seite reichlich. Ob Christian Mewes, Niklas Schröders Lattenschuss, Florian Wacker oder Dennis Böschen, alle hatten gute Gelegenheiten, scheiterten aber an Brockums Schlussmann Patrick Schlüter oder trafen das Tor nicht. „Wir brauchen zu viele Chancen“, ärgerte sich Team-Betreuer Norbert Schmusch über die mangelhafte Verwertung. „Wenn wir mit 6:2 in die Halbzeit gehen, kann sich Brockum auch nicht beklagen.“

Zu klagen hatten die Gastgeber indes wenig, denn sie nutzten ihre Chancen konsequent aus. Zunächst köpfte Justus Wicke unkontrolliert ins eigene Zentrum, wo ein Brockumer Stürmer aus 24 Metern abzog und zum 1:0 traf (7.). Kurz vor der Pause erzielte Giorgi Avalishvili aus 16 Metern das 2:0 (45.). Besonders bitter: Erst kurz zuvor war Florian Wacker alleine aufs gegnerische Tor zugelaufen, traf jedoch erneut nicht. Darüber hinaus verschoss Jan-Christoph Kornau einen Strafstoß (27.).

Hinten ließen die Gäste nach dem Seitenwechsel gar nichts mehr zu, benötigten aber erneut zahlreiche Anläufe, bis sie den Ball endgültig im Tor unterbrachten. Erst der eingewechselte Malte Löffler schlug eine passgenaue Flanke auf Wacker, der das Spielgerät dann mit dem Kopf über die Linie drückte (57.). Wacker war es auch, der mit seinem Zuspiel auf Dennis Böschen den 2:2-Ausgleichstreffer einleitete (65.).

Zwar traf Böschen nach mehreren gescheiterten Versuchen in der 78. Minute erneut, Schiedsrichter Noah Scheller entschied jedoch auf Abseits – und überstimmte damit seinen Linienrichter. Auch Mewes setzte eine weitere gute Gelegenheit neben das Tor. Letztlich musste Schmusch jedoch auch anerkennen: „Wir haben viele Chancen vergeben, Brockum war effektiver.“

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 23.04.2018

Herren 21.04.2018 von Thomas Warnke

1. Herren: Das Team belehrt den Trainer

Der SV Bruchhausen-Vilsen siegt in Eydelstedt mit 3:0

Eydelstedt/Bruchhausen-Vilsen.Angesichts des unbefriedigenden Auftritts des Fußball-Kreisligisten SV Bruchhausen-Vilsen gegen die TSG Osterholz-Gödestorf war Trainer Frank Fischer trotz des 3:1-Sieges pessimistisch gestimmt mit Blick auf die Donnerstagspartie beim SV Jura Eydelstedt. „Da sehe ich schwarz“, sagte er.

Doch die Mannschaft überraschte ihren Coach im positivsten Sinne und belehrte ihn eines Besseren: In Eydelstedt gewann sie nun deutlich mit 3:0 (1:0). „Das Ergebnis hätte ich auch vorher genommen“, scherzte nach Abpfiff ein erleichterter SVBV-Betreuer Norbert Schmusch. Der Sieg sei zudem verdient gewesen, nicht eine ernst zu nehmende Torchance habe Eydelstedt gehabt, Keeper Bennet Knake erlebte einen weitgehend ruhigen Abend. „Die Jungs haben Biss gezeigt“, lobte Schmusch, der von beiden Teams nicht den besten Fußball sah. Das haben jedoch auch die Umstände nicht zugelassen. Beide Mannschaften traten ersatzgeschwächt an, die Flutlichter leuchteten den kleinen Platz nicht sonderlich gut aus – eines davon war gänzlich defekt. „Damit mussten aber beide klarkommen“, merkte der Betreuer korrekterweise an.

Nun könnte man annehmen, dass sich die Gastgeber auf dem heimischen Geläuf im Vorteil wähnten. Doch von Beginn an spielten die Vilser mutig auf, suchten Ball- und Spielkontrolle. Gleich in der dritten Minute brach Dennis Böschen über die rechte Außenbahn durch, ging an der Grundlinie entlang und überwand mit seinem Schuss auch Jura-Schlussmann Arthur Wist. Der Ball rollte allerdings auch am zweiten Pfosten vorbei. Eine noch unglücklichere Figur machte Wist eine Viertelstunde später: Zunächst legte er das Spielgerät mit einem schwachen Abwurf den Vilsern vor die Füße, erneut über die rechte Seite kam das Leder dann zu Jan-Christoph Kornau. Bevor der abschließen konnte, holte der Torhüter ihn von den Beinen. Elfmeter. Kornau schoss selbst – und traf zum 1:0 (17.).

Weitere Höhepunkte blieben bis zur Pause aus. Die Gäste verteidigten souverän und hatten mehr Spielanteile. Nur zu viele Freistöße ließen sie nach Schmuschs Ansicht zu, auf dem kleinen Platz sind die stets gefährlich. Eydelstedt wusste daraus allerdings keinen Vorteil zu ziehen. Besser machten es die Gäste kurz nach dem Seitenwechsel, einen ruhenden Ball zirkelte Christian Mewes aus rund 22 Metern an der Mauer vorbei zum 2:0 in die Maschen (48.). „Vielleicht stand die Mauer etwas schlecht, aber der Freistoß war gut geschossen“, freute sich der Betreuer. Ein Aufbäumen der Hausherren war auch im Anschluss nicht festzustellen, der Treffer hinterließ den Eindruck der Vorentscheidung. Die brachte dann auch Mewes in der 74. Minute nach Vorlage Niklas Schröders. Kurz zuvor hatte Kornau einen Heber knapp am Tor vorbeigesetzt.

„Es sah nicht so aus, als würde Eydelstedt noch einmal Oberwasser kriegen“, bilanzierte Norbert Schmusch die zweite Halbzeit. Das dürfte ihn allerdings nur wenig gestört haben, denn mit dem Sieg setzen die Vilser den SV Mörsen-Scharrendorf weiter unter Druck, der in seinen drei Nachholspielen mindestens sieben Punkte einfahren muss, um Rang zwei zurückzuerobern. Für den SVBV geht es derweil am kommenden Sonntag regulär weiter mit dem Gastspiel beim Tabellenvorletzten TSV Brockum. Schmusch findet, sein Team könnte gerne öfter unter der Woche spielen: „Da trifft Christian Mewes offenbar besser“, sagte er lachend.

SV Jura Eydelstedt - SV Bruchhausen-Vilsen 0:3 (0:1)

SV Bruchhausen-Vilsen: Knake – M. Schröder, Mewes, Schiffbach, Kornau, Röper, Niklas Schröder, Wacker, Nico Schröder, Justus Wicke, Böschen

Tore: 0:1 Jan-Christoph Kornau (17./FE), 0:2, 0:3 Christian Mewes (48., 74.) 

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 21.04.2018

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