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Herren 11.06.2018 von Thomas Warnke

Ü50 Oldies SG Bruchhausen-Vilsen/Süstedt: Zwei bärenstarke Torhüter

Die beiden Männer zwischen den Pfosten standen beim Finale der Ü50-Fußballer im Mittelpunkt: Andreas Mann im Kasten der SG Bruchhausen-Vilsen/Süstedt und der Twistringer Andreas Schultalbers im Gehäuse des TuS Frisia Goldenstedt zeigten jeweils eine tolle Leistung. Am Ende jubelte allerdings nur Schultalbers, der mit seinem TuS einen 1:0 (1:0)-Erfolg feierte.

Nur ein einziges Mal war Andreas Mann zu überwinden: Andreas Pölking traf nach einem kurz ausgeführten Freistoß von Peter Schlömer sehenswert mit dem Außenrist (8.). In der ersten Hälfte war Goldenstedt die bessere und aktivere Mannschaft, während sich Bruchhausen-Vilsen/Süstedt schwertat, in die Partie zu finden. Auf Andreas Mann war jedoch Verlass. Er hielt seine Mannschaft mit mehreren starken Aktionen im Spiel.

Mit zunehmender Spielzeit steigerte sich die SG und übernahm mehr und mehr die Kontrolle. Kurz vor der Pause deutete Ralf Thiermann mit seinem Linksschuss, der knapp über das Tor strich, schon an, dass sein Team sich noch nicht aufgegeben hatte (29.). Im zweiten Durchgang hatte Vilsen/Süstedt dann deutlich Oberwasser und drängte auf das Unentschieden. Goldenstedt gingen mehr und mehr die Kräfte aus. Doch ein Mann stemmte sich gegen die Gäste: Andreas Schultalbers. Der Keeper zeigte mehrere starke Paraden, unter anderem gegen Thiermann (33.). Auch Jörn Meyer versuchte es zweimal innerhalb nur einer Minute, doch sowohl bei seinem Schlenzer aufs lange als auch bei seinem strammen Schuss ins kurze Eck war Schultalbers mit starken Reflexen auf dem Posten (40.) und avancierte so zum Matchwinner.

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 11.06.2018

Herren 07.06.2018 von Thomas Warnke

1. Herren: Geschichte wiederholt sich

Frank Fischer, Andreas Mann und Lutz Wiederhold steigen mit Bruchhausen-Vilsen nach 19 Jahren erneut auf

Bruchhausen-Vilsen. Die Parallelen sind unverkennbar und schnell gefunden. Die Mannschaft ist sogar mit demselben Traktor und Fahrer durch den Ort gefahren – wie schon vor 19 Jahren. Damals wie heute machten die Fußballer des SV Bruchhausen-Vilsen den Aufstieg in die Bezirksliga perfekt. Die Teams sind dagegen gänzlich andere. Spieler verließen den Verein oder hörten später ganz mit dem Fußball auf, um sich anderen Dingen zu widmen. Doch für drei Vilser aus der alten Aufstiegsmannschaft hat sich jüngst Geschichte wiederholt: Denn sowohl 1999 als auch 2018 waren Lutz Wiederhold, Frank Fischer und Andreas Mann mit von der Partie und durften einen außergewöhnlichen Triumph feiern.

„Es war schon ein Déjà-vu, als wir auf dem Anhänger durch den Ort fuhren und uns in den Armen lagen“, sagt Wiederhold über die Aufstiegsfahrt durch Bruchhausen-Vilsen. Er selbst spielte damals in der Innenverteidigung der Lila-Hemden und musste mit seinem Team 1999 den Weg über die Relegation gehen, um aufsteigen zu können. Mit 2:1 gewannen die Vilser das Duell gegen den SV 09 Nienstädt. „Der Gegner war wirklich stark, und der Druck war natürlich im Entscheidungsspiel sehr hoch“, erinnert sich Wiederhold, der vor zwei Jahren erneut beim SVBV anheuerte – dieses Mal allerdings als Co-Trainer und Spieler.

Ihn freut es vor allem, dass seine Mannschaft den Aufstieg vor heimischem Publikum am finalen Spieltag eingetütet hat. „Es passte einfach. Eine richtige Erfolgsstory. Dass ich das noch einmal erleben darf, ist ein besonderes Privileg“, freut sich der ehemalige Verteidiger. Der 42-Jährige wird in der kommenden Saison in der Bezirksliga nicht mehr als Trainer am Spielfeldrand stehen. „Es macht mich umso glücklicher, dass ich mich so verabschieden kann. Die Zeit habe ich sehr genossen und bin dankbar für das Vertrauen vom Verein.“ Im Gegensatz zum Aufstieg vor 19 Jahren sah er sich dieses Mal mehr in der Pflicht. „Damals war ich nur Spieler und konnte mich auf das Spiel konzentrieren. Als Trainer hast du viel drumherum, aber Frank und ich haben uns wirklich gut ausgetauscht und ergänzt“, zollt Wiederhold seinem Chefcoach Respekt.

Neue Taktik bringt Erfolg

Diese Achtung bringt Trainer Frank Fischer auch seinem Co entgegen. „Lutz hat einen engeren Kontakt zum Team, und wir können uns so sehr gut ausgleichen“, sagt der Übungsleiter, der wie Wiederhold seit zwei Jahren bei den Lila-Hemden wieder an der Seitenlinie steht. Zuvor war er Trainer beim TuS Syke, TSV Bassum, SV Heiligenfelde und TVE Nordwohlde. Mit dem TSV und dem SVH schaffte Fischer ebenfalls den Aufstieg in die Bezirksliga.

Vor dem finalen Spiel der gerade beendeten Saison gegen den TuS Wagenfeld (3:0) spürte er mit seinen Vilsern keinen Siegzwang. „Es war eher eine positive Anspannung“, wie es der Aufstiegstrainer formuliert. Er weiß, dass sich die Zeiten im Fußball geändert haben. „Früher kamen wir mit 14 Spielern aus, heute brauchst du pro Saison knapp 30. Das sind ganz andere Mannschaften“, erklärt Fischer, der sich selbst immer wieder hinterfragt und seine Taktiken an neue Gegebenheiten anpasst – ein Geheimnis seines Erfolgs. Damals wie heute. So spielte er in der Aufstiegssaison 1998/1999 mit einer Viererkette.

Heutzutage fest etabliert im Spielsystem, damals vollkommen neu: „In der Gruppenphase der WM (1998 in Frankreich, d. Red.) spielte Norwegen gegen Brasilien mit einer Viererkette und gewann mit 1:0. Und Norwegen war kein Topfavorit“, nennt Fischer den Grund für seinen Systemwechsel und Parallelen zu seinem Herzensverein, der sich in den Jahren zuvor eher im Mittelfeld der Tabelle platziert hatte. Er habe das Spiel auf Video aufgenommen und immer wieder angeschaut. Dann setzte er das System um. Eine gewagte Vorgehensweise, zumal der Trainer mit seinen damals 34 Jahren teilweise jünger war als seine Spieler.

Einzigartige Konstellation

Doch das Konzept ging auf, Vilsen feierte den zweiten Platz und damit die Teilnahme an der Relegation. Es folgte der Aufstieg. Die taktische Variabilität und das Ausprobieren neuer Methoden schätzt auch Torwart-Trainer Andreas Mann an Fischer: „Er ist einer der kompetentesten Trainer, die ich kenne.“ Mann hielt vor 19 Jahren das Tor sauber und war ein starker Rückhalt, dieses Mal konnte er nur zuschauen. Für ihn sei die Aufgabe an der Seitenlinie „viel nervenaufreibender“, weil er selbst nicht eingreifen könne. Die Leistung seiner Mannschaft vor heimischem Publikum freute ihn: „Man sah bei den Jungs den Willen, dass sie gewinnen wollten. Schöner kann eine solche Geschichte nicht sein.“ Mit seinem Sohn Mathis, der sein erstes Herrenjahr bei den Lila-Hemden bestritt, sieht er bereits die nächste Generation auf dem Feld. „Das ist schon etwas Besonderes“, sagt Mann, der über die Jahre einen engen Kontakt zu seinen alten Weggefährten gepflegt hat – so auch zu Wiederhold und Fischer: „Diese Konstellation ist schon einzigartig.“

Das sehen auch die anderen beiden Aufsteiger so. Die Mannschaft sei damals allein durch ihre geringe Kadergröße familiärer gewesen. „Es haben sich jahrzehntelange Freundschaften entwickelt. Man grüßt und schätzt sich“, sagt Fischer. Besonders freut es Wiederhold, dass zum jüngsten Endspiel um den Aufstieg auch alte Teamkameraden erschienen: „Es ist schon toll, dass die Leute von damals vorbeikommen, mitfiebern und einem gratulieren.“

Auf die kommende Saison in der Bezirksliga freuen sich die drei – trotz der vielen Arbeit. „Wir sind auf dem richtigen Weg. Vielleicht kommt der Aufstieg ein Jahr zu früh, aber wir nutzen die Chance“, kündigt Andreas Mann an. Das sieht auch Frank Fischer so: „Es war vielleicht etwas zu früh, daher müssen wir uns sehr gut vorbereiten, um das Abenteuer Bezirksliga zu bestehen.“ Lutz Wiederhold wird seine ehemaligen Schützlinge in seiner neuen Rolle als Zuschauer anfeuern: „Die Aufstiege waren beide unglaublich toll. Aber die Zeit damals ist abgeschlossen, jetzt haben wir eine andere Zeitrechnung. Ich freue mich auf interessante Derbys vor Ort.“

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 07.06.2018

Herren 04.06.2018 von Thomas Warnke

1. Herren: Feiernde Vilser

Die Fußballer aus dem Luftkurort machen im Fernduell mit dem SVMS den Bezirksliga-Aufstieg perfekt

Bruchhausen-Vilsen. Aufstieg! Als der Schiedsrichter abpfiff, lagen sich Frank Fischer und Lutz Wiederhold lange in den Armen. Die Spieler des SV Bruchhausen-Vilsen rannten unterdessen jubelnd auf den Platz. All die Anspannung fiel in diesem Moment von der gesamten Kreisliga-Mannschaft ab. Der SV Bruchhausen-Vilsen gewann gegen den TuS Wagenfeld mit 3:0 (1:0) und spielt in der kommenden Saison in der Bezirksliga. Gleich zwei Spieler, die in der folgenden Spielzeit nicht mehr für den SVBV auflaufen werden, verteilten aber vorher noch ein paar wichtige Abschiedsgeschenke. Malte Löffler und Kapitän Dennis Böschen trafen beide in ihrem letzten Spiel. "Es war wichtig, dass wir den Aufstieg aus eigener Kraft geschafft haben", sagte Übungsleiter Frank Fischer nach dem Sieg seiner Mannschaft erleichtert.  

Denn im Fernduell mit dem SV Mörsen-Scharrendorf war der SV Bruchhausen-Vilsen zum Siegen verdammt, um nicht auf Schützenhilfe von Mörsens Gegner SV Jura Eydelstedt angewiesen zu sein. Der SV Bruchhausen-Vilsen stand vor dem Spiel auf dem zweiten Platz, während der SVMS nur zwei Punkte dahinter auf Rang drei lag. So war es für die Gastgeber wichtig, gegen den TuS Wagenfeld schnell das erste Tor zu erzielen, um den Druck aus dem eigenen Spiel zu nehmen. "Die Spannung war die ganze Zeit zu spüren, vor allem weil die Spieler noch nicht in so einer Situation waren", sagte Vilsens Co-Trainer Lutz Wiederhold, der nach der Saison seinen Hut nehmen wird und sich noch die Möglichkeit auf ein Wiedersehen offenhält. 

Ganz sicher wird Malte Löffler in der kommenden Saison wieder auf dem Vilser Platz stehen. Er wird dann allerdings gegen seine Teamkameraden spielen, denn Löffler wechselt zum SV Heiligenfelde. "Ich freue mich auf die Spiele gegen die Jungs. Wir konnten es nicht besser machen, so kann uns niemand vorwerfen, dass wir mit Glück aufgestiegen sind", sagte Löffler. Er war es auch, der nach einer Kopfballverlängerung Dennis Böschens das Tor Richtung Bezirksliga weit aufgestoßen hatte (18.).

Allerdings war die Anspannung der Gastgeber vor dem Führungstreffer deutlich zu spüren. Sie brauchten ein wenig, um in ihr Spiel zu kommen. Viele Ballaktionen waren anfangs noch sehr hektisch. Schließlich spielten die Vilser auch gegen die erfolgreichste Rückrundenmannschaft in dieser Saison. Das zeigten die Gäste auch phasenweise immer wieder, sodass sich ein offener Schlagabtausch entwickelte. Nach dem Tor zog sich Vilsen ein wenig zurück und überließ dem TuS Wagenfeld ein wenig mehr Ballbesitz, allerdings konnte er das nicht in ein Tor ummünzen. "Wir haben uns nicht nervös machen lassen und konnten die Spannung hochhalten", freute sich Fischer über die Einstellung seines Teams.

Kapitän sorgt für Entscheidung

Nach dem Seitenwechsel stand das Spiel auf Messers Schneide. Zwar hatten die Gastgeber das zweite Tor auf dem Fuß, allerdings vergaben sie ihre vorhandenen Möglichkeiten (55., 65.), anstatt schnell alles klar zu machen. Erst Kapitän Dennis Böschen sorgte dann für die vorzeitige Entscheidung und ließ Mitspieler und Trainerstab jubeln. "Wir wollten es unbedingt und ich bin froh, dass ich helfen konnte", sagte der Mannschaftsführer, der das Leder im Strafraum an den Fuß bekam und locker einschob (75.).

Nach dem zweiten Treffer für die Gastgeber wollte sich allerdings kein richtiger Spielfluss mehr einstellen, denn das Spiel beider Mannschaften war durchzogen von Nickligkeiten, sodass wenig sich nennenswerte Situationen entwickeln konnten und viel über Standards lief. So hatte Wagenfeld durch einen Freistoß Lennart Kruses aus rund 30 Metern die Chance auf den Anschlusstreffer. Sein Schuss flog knapp am Winkel vorbei (86.). Besser machte es dagegen wieder Vilsens Böschen, der seinen Freistoß von der Strafraumgrenze elegant in den Knick zirkelte (88.). Böschen, der zur neuen Saison nach Hoya wechseln wird, freut sich dennoch für sein Team: "Das wird eine sehr lehrreiche Zeit."

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 04.06.2018

Herren 01.06.2018 von Thomas Warnke

1. Herren: Es kann nur einen geben

Bruchhausen-Vilsen und Mörsen-Scharrendorf liefern sich ein Fernduell um den Bezirksliga-Aufstieg

Bruchhausen-Vilsen/Mörsen. Der letzte Spieltag der Fußball-Kreisliga wird zum Aufstiegs-Showdown zwischen dem SV Bruchhausen-Vilsen und dem SV Mörsen-Scharrendorf. Beide Teams liefern sich ein Fernduell um die Vizemeisterschaft, die zum Sprung in die Bezirksliga berechtigt. „Ich bin mir sicher, dass wir es schaffen werden“, sagt Vilsens Angreifer Dennis Böschen, der mit seinem Team am Sonntag ab 15 Uhr den TuS Wagenfeld erwartet. Ein Punkt und acht Tore Vorsprung hat der SVBV auf den SVMS – und doch haben sich die Mörsener noch nicht aufgegeben vor ihrer Partie beim SV Jura Eydelstedt, wie Christian Horstmann deutlich macht: „Wir werden alles dafür tun, um unsere Chance zu nutzen.“

Eine wichtige Rolle dürfte am finalen Spieltag sowohl Böschen als auch Horstmann zukommen. Beide sind Stürmer, beide haben für ihre Teams die meisten Tore erzielt. Böschen hat 14-mal getroffen, Horstmann sogar 16-mal. Nun wollen sie ihre Mannschaften zum Aufstieg schießen. Während Vilsens Trainer Frank Fischer fest mit seinem stellvertretenden Kapitän plant, muss sein Gegenüber Friedhelm Famulla zittern: Horstmann ist angeschlagen. „Ich weiß noch nicht, ob es reicht“, sagt er. „Wenn es irgendwie geht, will ich spielen.“ Sein Ausfall wäre ein herber Verlust für die Famulla-Elf, die personell ohnehin nicht auf Rosen gebettet ist. Horstmann macht auch die Verletztenmisere dafür verantwortlich, dass der Traum vom Aufstieg zu platzen droht. Schon im Vorjahr war der SVMS Dritter geworden. Nun droht das gleiche Szenario, obwohl der Vorsprung auf Vilsen nach der Hinrunde elf Punkte betrug.

„Die Welt würde nicht untergehen, wenn es nicht klappt“, weiß Horstmann. Den Bezirksliga-Aufstieg hat er dennoch nicht abgeschrieben. Das sah vor einer Woche nach der 0:1-Niederlage gegen den TSV Okel noch ganz anders aus. „Ganz ehrlich: Ich habe nicht mehr daran geglaubt, dass wir noch eine zweite Chance bekommen. Wir hatten eigentlich schon einen Haken an das Thema gemacht“, betont Horstmann, der schon in der Jugend für Mörsen spielte, zwischenzeitlich aber auch für Marhorst und Twistringen am Ball war. Hätte Vilsen zwei Tage nach Mörsens Niederlage in Sudweyhe gewonnen, dann hätten die Lila-Weißen den Aufstieg bei drei Punkten Vorsprung und dank des besseren Torverhältnisses quasi in der Tasche gehabt.

Die vertane Chance schmerzt noch

Nun ist wieder alles offen. Das ärgert Dennis Böschen. „Ich trauere der vergebenen Chance noch nach“, hat er das Remis von Sudweyhe noch nicht richtig verdaut. Bis Sonntag aber sei das erledigt: „Das darf dann keine Rolle mehr spielen. Wir wollen unsere zweite Chance ergreifen.“ Das vielfach beschworene Von-Spiel-zu-Spiel-Denken sei ein Erfolgsrezept der Vilser, die noch kein Rückrundenspiel verloren haben. „Was Frank (Fischer, d. Red.) uns mit auf den Weg gegeben hat, ist genau richtig“, lobt Böschen seinen Trainer. Dennoch war zu Beginn der Rückserie nicht absehbar, dass der SVBV am letzten Spieltag den Aufstieg aus eigener Kraft schaffen kann. Diese unverhoffte Gelegenheit will Böschen beim Schopfe packen. Er weiß allerdings, dass auf ihn und sein Team eine ganz schwierige Aufgabe wartet. „Wagenfeld ist die Mannschaft der Rückrunde“, sagt er mit Blick auf die zwölf Siege und zwei Unentschieden des TuS. Die überragende Rückserie wird sich der Gast nicht verderben lassen wollen. „Jeder muss mehr als 100 Prozent geben. Das verlange ich von den Jungs, aber vor allem von mir als stellvertretendem Kapitän. Wenn wir alles gegeben haben und es reicht dann nicht, haben wir uns nichts vorzuwerfen“, sagt Böschen.

Der Angreifer hat auch das Hinspiel noch nicht vergessen: Beim 1:4 war der SVBV chancenlos. Eines der Saisonziele, nämlich das, gegen jeden Gegner zu punkten, wollen sich die Vilser erfüllen. Sie wollen sich allerdings nicht darauf verlassen, dass schon ein Remis zum Aufstieg reicht. „Wir lassen uns nicht auf Rechenspiele ein“, will Böschen selbst gewinnen, um nicht auf Eydelstedts Schützenhilfe angewiesen zu sein.

Böschen würde der Sprung in die Bezirksliga viel bedeuten – auch weil er den Gang in die siebte Liga nicht mit antreten würde. Er wird aus persönlichen Gründen zu seinem Jugendverein SG Hoya, für den er bereits im Herrenbereich aktiv war, zurückkehren. „Umso mehr werde ich mich reinhauen, um mich mit dem Aufstieg zu verabschieden“, verspricht er.

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 01.06.2018

Herren 28.05.2018 von Thomas Warnke

1. Herren: Vilsen lässt die erste Chance aus

Die Fischer-Elf spielt in Sudweyhe 2:2 und kann Mörsens Niederlage nicht entscheidend ausnutzen

Sudweyhe. Der SV Bruchhausen-Vilsen hat den ersten Matchball im Rennen um den Aufstieg in die Fußball-Bezirksliga vergeben: Der Kreisliga-Zweite kämpfte sich beim TuS Sudweyhe II nach einem 0:2-Rückstand zwar noch einmal zurück, doch mehr als ein 2:2 (0:1) sprang am Ende nicht dabei heraus. Der Vorsprung auf den Tabellendritten SV Mörsen-Scharrendorf, der zwei Tage zuvor gegen Okel verloren hatte, beträgt vor dem letzten Spieltag einen Punkt. Mit einem Sieg hätten sich die Vilser auf drei Zähler abgesetzt und wären dank ihrer im Vergleich zum SVMS besseren Tordifferenz quasi sicher aufgestiegen.

Wie ein zukünftiger Siebtligist verkauften sich die Vilser in Sudweyhe nicht. „So wird es in der Bezirksliga nicht funktionieren“, sagte Trainer Frank Fischer, der bei seiner Elf mehrere Baustellen ausmachte, unter anderem die Schwäche bei Standardsituationen. „Daraus machen wir zu wenig“, bilanzierte er. In Sudweyhe konnte er auch mit der Defensivarbeit nicht zufrieden sein. „Zwei Gegentore sind zu viel. Wir hätten länger die Null halten müssen“, sagte er mit Blick auf die am Ende nachlassenden Kräfte der Gastgeber. Der TuS machte seine Sache bis in die Schlussphase hinein sehr gut. In ihrem letzten Heimspiel schenkte er keinen Zweikampf ab, wie Trainer Arne Janßen zufrieden registrierte. „Wir haben ein sehr ordentliches Spiel gemacht“, fand er. „Am Ende hat uns die Kraft gefehlt. Da hätten wir uns nicht beklagen können, wenn Vilsen das Spiel gewinnt. Aber wir hätten auch vorher das dritte Tor machen können. Das Unentschieden geht in Ordnung.“

Sudweyhe effektiv

Im ersten Durchgang konnte sich kein Team klare Vorteile erarbeiten. Vilsen hatte die besseren Abschlusssituationen, dafür war Sudweyhe spielerisch stärker. Mit der ersten Gelegenheit schlugen die Gastgeber zu: Torschütze Florian Bohl leitete den Treffer selbst mit ein, als er mit Jonas Lüdeke Doppelpass spielte, und schloss den Angriff wenige Sekunden später erfolgreich ab (45.). „Wir müssen eigentlich mit einem 0:0 in die Pause gehen. So ein Gegentor tut natürlich weh“, sagte Fischer. Der Gegentreffer zeigte bei den Gästen auch noch nach dem Seitenwechsel Wirkung. Sie fanden nicht zurück ins Spiel. Sudweyhe war tonangebend und nutzte einen Freistoß zum 2:0. Ausgerechnet Hannes Lüdeke, einer der kleinsten Akteure auf dem Feld, stahl sich bei der Hereingabe davon und überwand Bennet Knake per Kopf (56.). Kurz darauf verpasste Lukas Lüdeke eine Hereingabe nur um Zentimeter und damit den dritten Treffer, der die Partie mindestens vorentschieden hätte.

Dann aber gingen den Sudweyhern – ähnlich wie beim Kreispokal-Halbfinale beim TSV Weyhe-Lahausen am Mittwochabend – die Kräfte aus. Deshalb kippte die Begegnung in der Schlussphase. Vilsen meldete sich zurück und erhöhte den Druck, während die Beine der Sudweyher von Minute zu Minute schwerer wurden. Gästekapitän Dennis Böschen verpasste den Anschlusstreffer zunächst, als er über das leere Tor schoss (68.). Sechs Minuten später aber verkürzte Florian Wacker aus kurzer Distanz. Der SVBV war nun am Drücker und glich durch einen Handelfmeter Kai Schiffbachs aus (79.). Die Gäste waren drauf und dran, die Partie komplett zu drehen, Malte Löfflers Freistoß landete auf der Latte (81.), dann jagte Wacker den Ball aus aussichtsreicher Position über den Kasten (89.). „Wir können nicht immer erwarten, dass wir in der Schlussphase ein Spiel drehen“, hatte Fischer über weite Strecken zu wenig von seinem Team gesehen. „Aber wir haben einen Punkt gegenüber Mörsen gutgemacht“, nahm der Übungsleiter das Positive mit auf die nicht allzu weite Rückreise.

Vor dem abschließenden Saisonspiel gegen Wagenfeld liegt der SVBV im Kampf um den zweiten Aufstiegsplatz vorn. Die Entscheidung hat er aber verpasst.

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 28.05.2018

Herren 26.05.2018 von Thomas Warnke

2. Herren: Herzlichen Glückwunsch zum Meistertitel!

Die zweite Herren hat durch die Niederlage des FC AS Hachetal am gestrigen Freitag den Meistertitel sicher. Bei noch einem ausstehenden Spiel gegen den TSV Martfeld ist unserer 2. Herren der Titel nicht mehr zu nehmen. Bereits vor 2 Wochen wurde der Aufstieg erreicht. Die Meisterschaft ist die Krönung einer tollen Saison. Wir freuen uns mit der Mannschaft und wünschen eine tolle Feier, eine erholsame Pause und viel Erfolg in der kommenden Saison in der 1. Kreisklasse. 

Herren 19.05.2018 von Werner Kastendieck

Ü50 Oldies SG Bruchhausen-Vilsen/Süstedt: Ü50 erreicht das Pokalfinale

Die Oldies des SVBV haben durch einen ungefährdeten 4:1 Heimsieg gegen den SV Dickel das Pokalendspiel in Neuenkirchen erreicht .

Die Gäste,mit Bus und einigen lautstark anfeuernden Fans angereist , wurden früh unter Druck gesetzt und schon in der ersten Halbzeit mit 3:0 klar beherscht. Die Tore erzielten Jens Rajes,Jörn Meyer und Carsten Hillmann-Köster .Nach einer Unaufmerksamkeit gleich nach der Pause konnte der Gegner zwar verkürzen,aber der Sieg war nie in Gefahr. Jörn Meyer gelang nach einigen verpassten Kontern das Endergebnis.

Jetzt geht es am 09.06 nach Neuenkirchen zum Endspiel gegen Mörsen oder Goldenstedt.
 

Herren 18.05.2018 von Thomas Warnke

Bizarre Personalprobleme

Eigentlich soll jeder Spieler nur einem Fußballteam angehören. Dass Spieler zwischen verschiedenen Mannschaften eines Vereins wechseln, ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Dass am Sonntag der Spielbetrieb zwischen dem TuS Sykeund dem SV Bruchhausen-Vilsen eingestellt werden musste, war einigermaßen bizarr, denn von den angesetzten zwei Partien zwischen den Klubs fand keine statt. Am Sonnabendabend hatte die Erste des TuS das Spiel der 2. Kreisklasse bei der Vilser Zweitvertretung mangels Personal abgesagt. Am Sonntagmorgen meldete die Vilser Dritte personellen Notstand und trat nicht beim TuS Syke III an. „Zumindest für ein Spiel hätte es doch genügend Spieler geben müssen. Da stimmte wohl die Kommunikation nicht“, wunderten sich Aktive beider Vereine. Etwas süffisant gesagt: Immerhin konnte sich jeder Verein zumindest über einen 5:0-Sieg (am grünen Tisch) freuen. Ein Happy End gab es für die Teams, die zu ihren Spielen antraten. Die Vilser Erste siegte in der Kreisliga und bleibt ganz dick im Aufstiegsrennen. Und die Syker Zweite tütete mit einem 5:0, bei dem es auf dem grünen Rasen echte Treffer gab, den Aufstieg in die 2. Kreisklasse ein.

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 17.05.2018

Herren 14.05.2018 von Thomas Warnke

1. Herren: Zwei Tore in Unterzahl

SV Bruchhausen-Vilsen bleibt nach 4:1-Erfolg Kreisliga-Zweiter

Bruchhausen-Vilsen. Der SV Bruchhausen-Vilsen gibt sich im Aufstiegsrennen der Fußball-Kreisliga keine Blöße: Gegen den TSV Holzhausen-Bahrenborstel gab es einen 4:1 (2:0)-Erfolg. Zufriedenheit nach einem Arbeitssieg und einen freudig gespannten Blick auf die nächsten Aufgaben zeigte Trainer Frank Fischer. "Wir haben in Unterzahl zwei Tore nachgelegt. Die Moral stimmt bei uns, wir sind weiter gut im Rennen."

Die Vilser Unterzahl kam einigermaßen kurios zustande: Denn der nur wenige Minuten zuvor eingewechselte Dorian Klinger musste quasi nach einem Eckball auf der Linie per Hand klären. Die Folgen waren die Rote Karte und der Elfmeter für den Gast, der nach gut einer Stunde auf 1:2 verkürzte. "Wir hatten zuvor schon angefangen zu daddeln", so Fischer. Doch sein Team zeigte danach Moral, erstickte die Holzhauser Bemühungen im Keim, und Florian Wacker traf nach Vorlage von Dennis Böschen zum 3:1 (70.). Moritz Warnke verpasste das 4:1, doch Kai Schiffbach per Strafstoß holte dieses Tor nach (87.). Schiffbach hatte vor einer Woche beim 4:4 in Mörsen einen allerdings noch bedeutenderen und noch späteren Elfmeter verwandelt. Fischer freute sich trotzdem über den Treffer, denn "jedes Tor kann am Ende zählen".

Vor der Pause hatte Vilsen das Spiel im Griff. Holzhausen hatte durch Timon Lüllmann die erste Chance (13.). Das 1:0 fiel aber auf der anderen Seite: Böschen schoss zunächst an den Pfosten und traf im Nachschuss ins Tor (29.). Ein schöner Volleyschuss bedeutete das 2:0 durch Christian Mewes (42.). "Wir haben unsere wenigen Möglichkeiten effektiv genutzt", freute sich Fischer über die Führung gegen den Gegner, der das Hinspiel noch gewonnen hatte. Böschen hatte eine weitere Möglichkeit (48.) und Tobias Brokate schoss aus der Distanz an die Latte des Vilser Tores (52.). Anders als vor einigen Wochen, als er den vierfachen Torschützen aufs Feld geschickt hatte, hatte Fischer mit seiner Einwechslung diesmal kein Glück. Doch Klingers Handspiel auf der Linie war nur die Folge einer lascheren Einstellung der Vilser. Daniel-Cosmin Iovanovici verwandelte den Handelfmeter, wobei SV-Keeper Bennet Knake in die richtige Ecke gesprungen war (62.). Im Stil eines Spitzenteams übernahm Vilsen aber wieder das Kommando, der Sieg war letztlich nicht mehr gefährdet.

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 14.05.2018

Herren 13.05.2018 von Werner Kastendieck

Ü50 Oldies SG Bruchhausen-Vilsen/Süstedt: Oldies verpassen bessere Platzierung

Bei der 8. Ü50 Niedersachsenmeisterschaft in Heidenau belegen die Oldies Platz 22 von 32 qualifizierten Mannschaften !

In der Vorrunde starteten wir mit einem gerechten 0:0 gegen Olympia Laxten .Die beiden nächsten Spiele wurden trotz deutlicher Überlegenheit mit 0:1 gegen Harsefeld/Apensen ( Gegentor viel in der letzten Minute) und 1:2 gegen Emstek/Bühren verloren . (Tor durch Carsten Hillmann-Köster )

Als Gruppenvierter spielten wir in der Trostrunde gegen Nordhorn .Hier gelang uns ein klarer 3:0 Sieg (Tore Jörn Meyer Reiner Knapp und Ralf Thiermann) Die restlichen Platzierungen wurden durch 9 Meterschießen ermittelt .Hier brachte uns ein "Wuchtroller"von Uli Schröder um eine noch bessere Platzierung .Eine super Veranstaltung wurde Abends mit einer würdigen Feier beendet.Oft viel der Satz hätte,hätte.....denn ein deutlich besseres Ergebnis war an diesem Samstag möglich.

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