header
Herren 09.12.2018 von Hermann Hamann

Ü60 Super Oldies: Doppelkopf Vereinsmeister 2018 wurde Reinhard Kleinschmidt

Am 7.12.2018 fanden die Vereinsmeister-schaften im Doppelkopf statt. Im Vereinslokal Gasthaus Mügge fanden sich 33 Teilnehmer ein. Wenn nicht zeitgleich ein Werder-Heimspiel stattgefunden hätte, hätte sicherlich das eine oder andere Vereinsmitglied den Weg ins Lokal gefunden. Insgesamt hervorragend organisiert von Werner Kastendieck, war es eine spannende Veranstaltung, Sowohl in der Ü-60 Mannschaft und auch als Schützenkönig in Berxen 2018 treffsicher, stellte Reinhard Kleinschmidt diesmal auch seine Kartenspielkunst unter Beweis.

Herren 06.12.2018 von Thomas Warnke

2. Herren: Mehr als nur zweite Wahl

Mit dem Aufstieg in die 1. Kreisklasse Diepholz hat sich die Zweitvertretung des SVBV ein eigenes Profil erarbeitet 

Fabian Schlechter, Trainer des SV Bruchhausen-Vilsen II, erinnert sich gerne an die vergangene Saison zurück. In seinem ersten Jahr als Trainer durfte er direkt den Aufstieg von der 2. in die 1. Fußball-Kreisklasse feiern und setzte damit nicht nur in der Liga ein Ausrufezeichen. „Das Ansehen im Verein und drumherum ist durch den Aufstieg natürlich gestiegen“, erzählt Schlechter, der zuvor für die erste und zweite Mannschaft der Vilser gespielt hatte.

Vor fünf Jahren habe sich die Zweitvertretung als fünftes Rad am Wagen gefühlt. Die A-Jugendspieler wollten lieber bei der ersten Mannschaft spielen, und auch die Kommunikation zwischen den Teams sei nicht die beste gewesen. Das habe sich aber unter der Leitung des ehemaligen Trainers Jonas Lampe geändert. „Mal haben A-Jugendspieler bei uns ausgeholfen, dann sind einige Spieler von uns bei der ersten Mannschaft eingesprungen. Es ging in eine gute Richtung“, erinnert sich Schlechter.

Nachdem die Mannschaft in der Saison 2016/2017 den Aufstieg in die 1. Kreisklasse knapp verpasst hatte und Trainer Lampe aus privaten Gründen aufhören musste, wussten viele nicht, wie es weitergehen soll. „Einige Spieler wollten nach dem Weggang von Lampe die Mannschaft verlassen. Als ich den Posten übernahm, blieben die meisten und es kamen sogar welche dazu“, erzählt der SVBV-Coach, dem gleich 26 Spieler zur Verfügung standen. In seinem ersten Jahr als Trainer wurde Schlechter sogleich unter Druck gesetzt: „Vom Umfeld kam die Ansage, dass wir aufsteigen sollen, weil die Jungs zuvor so eine gute Leistung abgeliefert hatten“, berichtet der Trainer, der vor der Saison einen Fragebogen an seine Spieler verteilte und wissen wollte, was sie sich als Ziel für die Saison setzten. Alle waren sich einig, das der Aufstieg realistisch sei. „Das hatte ich nicht erwartet“, gibt der Coach zu. Seine Vilser legten in der Saison 2017/2018 einen souveränen Auftritt hin: 17 Siege, drei Unentschieden und nur vier Niederlagen verbuchte der SVBV und stieg mit 54 Punkten am Ende auf. „Damit haben wir ein Statement gesetzt und ein attraktives Feld für unsere Nachwuchsspieler geschaffen“, betont Schlechter.

Für die jetzige Saison hat sich der Aufsteiger ein anderes Ziel gesetzt: „Wir möchten gerne am Ende auf einem einstelligen Platz stehen. Am besten wäre Rang fünf.“ Momentan sieht es ganz gut aus, denn nach 17 Partien sind die Vilser Tabellenvierter. Doch an den nächsten möglichen Aufstieg möchte Schlechter keinen Gedanken verschwenden: „Wir hatten ein bisschen Glück gehabt und zum Ende hin ist bei uns auch die Konstanz reingekommen. Dennoch bleiben wir realistisch, schließlich sind wir ein Aufsteiger“, macht er deutlich. Im finalen Spiel des Jahres habe es der SV Bruchhausen-Vilsen II gegen den TV Stuhr II, trotz des 3:0-Sieges, noch einmal spannend gemacht. „Es war ein Spiel auf Augenhöhe, doch vor der Pause gab es für uns nichts zu holen“, berichtet Schlechter, dessen Team nach Wiederanpfiff immer stärker wurde und in der 70. Minute durch Daniel Freund in Führung ging. Danach gab es Situationen, in denen Stuhr noch den Ausgleich hätte erzielen können, doch Rene Vogel und Lorenz Heyne erzielten in der Nachspielzeit die wichtigen Tore zum 3:0-Endstand (90.+1, 90.+4).Für das kommende Jahr möchte alle drei Mannschaften noch näher zusammenrücken und der Ersten dabei helfen, die Klasse zu halten. Schlechter glaubt, dass diese Aufgabe mit Neu-Coach Patrick Tolle zu schaffen sei: „Weil er die A-Jugend und die erste Mannschaft gleichzeitig trainieren wird, bin ich mir sicher, dass die Vernetzung zwischen den Teams noch besser klappen wird.“ Dennoch stehe seine Mannschaft an erster Stelle. „Wir haben uns in den Jahren etwas aufgebaut und wollen es in Zukunft so erfolgreich wie möglich weiterführen. Ich bin der festen Überzeugung, dass wir langfristig etwas Großes schaffen können“, ist Fabian Schlechter zuversichtlich.

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 05.12.2018

Herren 03.12.2018 von Thomas Warnke

1. Herren: Ein dreifaches "Hurra" für Frank Fischer

Bruchhausen-Vilsen. Ein letztes Mal durfte Frank Fischer mit dem 4:2-Erfolg gegen den TuS Lemförde als Trainer des SV Bruchhausen-Vilsen jubeln. Die Mannschaft versammelte sich nach der Partie in einem Kreis und Ersatz-Kapitän Niklas Schröder sprach noch einmal zur Runde: "Ich bin richtig stolz auf euch. Wir hatten heute viel Druck, haben es aber gut gemeistert und Frank einen gebührenden Abschluss beschert." Daraufhin wurde Fischer in die Mitte gebeten und mit einem dreifachen "Hurra" verabschiedet.

Fischer blickte auf zehn besondere Jahre in zwei Amtszeiten beim SVBV zurück. Besonders positiv sei dabei vor allem der Aufstieg in diesem Jahr gewesen. "Das werde ich natürlich nicht vergessen. Das war ein toller Moment", erzählte Fischer, der nach dem Sprung in die Bezirksliga und durch den Weggang von Co-Trainer Lutz Wiederhold im Sommer auf die Probe gestellt worden war. "Solange Lutz da war, lief alles sehr gut. Er war nicht nur ein guter Co-Trainer, sondern auch ein guter Freund", berichtete Fischer, der zuletzt alleine als Trainer fungierte. "Ich wollte den Verein nicht im Stich lassen und habe weitergemacht. Im Nachhinein war das eine unkluge Entscheidung von mir", betonte Fischer, dem die Arbeit irgendwann zu viel wurde.

Ein außergewöhnlicher Trainer

Der SVBV-Vorsitzende Thomas Warnke bezeichnete das letzte Spiel von Fischer als komisch, "weil es im Guten auseinandergeht". Die Arbeit des langjährigen Trainers wusste er immer zu schätzen: "Er ist schon ein außergewöhnlicher Trainer mit sehr viel Fachwissen. Außerdem war er mit einigen Pausen über zehn Jahre bei uns. Das ist schon etwas Besonderes", betonte der Vilser Vorsitzende, der für Fischer noch eine Abschiedsfeier geplant hat.

Unter der Leitung von Frank Fischer habe nicht nur er, sondern die gesamte Mannschaft in den vergangenen zweieinhalb Jahren einiges gelernt, stellte Christian Mewes rückblickend fest. "Aufgrund der ganzen Zu- und Abgänge musste Frank immer wieder eine neue Mannschaft formen. Das hat er wirklich gut gemacht", betonte Vilsens Kapitän nach der Begegnung. Der Großteil der Mannschaft bedaure den Abgang des langjährigen Trainers, "aber mit der Entscheidung müssen wir leben. Für uns geht es weiter und für ihn auch. Ich bin mir sicher, dass wir ihn ganz bald wiedersehen werden."

Für seinen SV Bruchhausen-Vilsen wünscht sich Fischer für die Rückrunde den Relegationsplatz. "Das Potenzial ist da, das hat man gegen Lemförde gesehen. Ich glaube, wenn die Jungs aus der Pause wiederkommen, können sie es schaffen", zeigte sich Fischer vom Weg, den der Verein nun einschlägt, überzeugt. Denn mit dem neuen Trainer Patrick Tolle habe der SVBV einen guten Mann in seinen Reihen. "Da er die A-Junioren und die erste Herren gleichzeitig trainieren wird, bin ich mir sicher, dass die Integration der jungen Spieler für die Zukunft noch besser funktionieren wird."

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 03.12.2018

Herren 03.12.2018 von Thomas Warnke

1. Herren: Der perfekte Abschluss

Gegen den TuS Lemförde sammelt der SV Bruchhausen-Vilsen mit dem 4:2 drei wichtige Punkte

Bruchhausen-Vilsen. Der Wunsch der Verantwortlichen des SV Bruchhausen-Vilsen ist in Erfüllung gegangen: Mit 4:2 (2:1) hat ihre Mannschaft das letzte Spiel von Trainer Frank Fischer gegen den TuS Lemförde gewonnen. Damit sammelte der SVBV nicht nur drei wichtige Punkte im Abstiegskampf der Fußball-Bezirksliga, sondern bescherte seinem Coach, unter dem es im Sommer noch den Aufstieg gefeiert hatte, einen gebührenden Abschluss. "Die Jungs waren heute mutig und haben bis zur letzten Minute gearbeitet und alles gegeben. Ich habe nichts zu meckern", stellte Fischer glücklich fest.

Trotz norddeutschen Schmuddelwetters schauten sich knapp 60 Zuschauer das letzte Spiel von Frank Fischer an und sahen dabei einen starken Gastgeber. Vilsen zeigte sich von Beginn an energischer und konzentrierter als die Gäste aus Lemförde. So folgte bereits nach sieben Minuten auch direkt das 1:0 durch Nico Schröder, der sich über die Außenposition durchsetzte und den Ball unten links im Tor der Gäste platzierte. Großer Jubel herrschte auf der Vilser Bank und auch Frank Fischer hielt seine Freude nicht zurück. Der gute Auftakt beflügelte die Gastgeber. Mit schönem Kombinationsfußball arbeiteten sie sich nach vorne und brachten die Lemförder immer wieder in brenzlige Situationen. "Wir wussten, dass Lemförde von hinten rausspielen wird. Unser Ziel war es, sie direkt unter Druck zu setzen und zu Fehlern zu zwingen, was uns auch gelungen ist", lobte Fischer die Leistung seiner Mannen.

Zahlreiche ungenutzte Möglichkeiten

Vor allem Nico Schröder und Mathis Wohlers erspielten sich im weiteren Verlauf der Partie zahlreiche Möglichkeiten für Vilsen, legten zunächst jedoch nicht nach. Entweder stand ein Lemförder im Weg oder der Schuss verfehlte das Tor nur knapp. Das 2:0 lag in der Luft, jubeln durften allerdings die Gäste, die durch Bogdan-Florian Golgot nach etwas mehr als einer halben Stunde den Ausgleich erzielten (31.). "Einfach nur dämlich", kommentierte Frank Fischer das Gegentor. Der SVBV schien kurzzeitig etwas verwirrt, suchte dennoch immer wieder den Weg nach vorne und belohnte sich zehn Minuten später mit dem 2:1. Wieder traf Schröder, der dieses Mal von einem misslungenen Befreiungsschlag des TuS-Keepers Dan Zaharia profitierte und zur wichtigen Führung vor der Pause traf.

Kurz vor dem Halbzeitpfiff machten es die Gastgeber noch einmal unnötig spannend: In zwei Situationen bekam SVBV-Keeper Tobias Stuwe den Ball nicht in den Griff, hatte aber Glück, dass die Lemförder in den entscheidenen Momenten nicht da waren und so nicht den Ausgleich erzielen konnten. "Hätten wir das Gegentor kassiert, wäre das Spiel wahrscheinlich in eine andere Richtung gegangen", war sich Fischer sicher. Während der Pause spielte sich eine kuriose Szene ab: Lemfördes Janik Dieckmann beleidigte Schiedsrichter Mirel-Ioan Arghir im Vorbeigehen und sah prompt die Rote Karte. Der TuS durfte in Halbzeit zwei also nur noch zu zehnt spielen.

Locker ließen die Gastgeber aber auch in Überzahl nicht und spielten nach Wiederanpfiff weiterhin aggressiv und mit viel Tempo nach vorne, sodass sich Mathis Wohlers nach zahlreichen Möglichkeiten in der 49. Minute nun doch mit dem Treffer zum 3:1 belohnte. Bruchhausen-Vilsen spielte wie beflügelt. Den Gastgebern gelang einfach alles. Das merkte auch Frank Fischer, der seine Spieler von der Seitenlinie aus lautstark motivierte. 61 Minuten waren gespielt, da schnürte Schröder mit dem 4:1 seinen Dreierpack und wurde nach seiner Auswechslung 20 Minuten später vom Stadionsprecher zum "Man of the Match" gekürt.

Zwar kamen die Lemförder in der 75. Minute durch Daniel Agripino noch auf 2:4 heran, doch am Ende war der Fischer-Elf der verdiente Sieg nicht mehr zu nehmen. "Für uns waren die drei Punkte heute absolut wichtig, auch weil wir Frank einen schönen Abschluss bescheren wollten. Wir sind froh, dass es uns heute gelungen ist", sagte ein sichtlich zufriedener Kapitän Christian Mewes. Auch Vilsens Vorsitzender Thomas Warnke hätte sich keinen besseren Abschluss für Frank Fischer wünschen können: "Es ist ein Spiel, an das man sich immer erinnern wird. Die Mannschaft hat heute eine wunderbare Leistung gezeigt."

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 03.12.2018

Herren 30.11.2018 von Thomas Warnke

1. Herren: Der Abschied von Frank Fischer naht

Ein letztes Mal steht Frank Fischer am Sonntag beim Fußball-Bezirksligisten SV Bruchhausen-Vilsen an der Seitenlinie. Sein Wunsch zum Abschluss: ein Sieg im Kellerduell gegen den TuS Lemförde.

Bruchhausen-Vilsen. Für den SV Bruchhausen-Vilsen ist der 19. Spieltag in der Fußball-Bezirksliga Hannover gegen den TuS Lemförde (Anpfiff: Sonntag um 14 Uhr in Bruchhausen-Vilsen) nicht nur das letzte Spiel in diesem Jahr, sondern auch das letzte mit Trainer Frank Fischer. Nach seinem dritten Amtsjahr wird er die Vilser am Ende des Jahres verlassen.

Besonders aufgeregt ist er deshalb aber nicht: „Ich muss zugeben, bisher habe ich mir über den Sonntag noch keine Gedanken gemacht. Ich bin da sehr entspannt“, sagt Frank Fischer, der sich ein tolles Spiel zum Abschluss wünscht, seinen Mannen aber keinen Druck auferlegen möchte. Der Blick soll sich in dieser Partie nicht auf die Tabelle richten. Die soll gegen Lemförde keine Rolle mehr spielen. „Ich hoffe, dass die Jungs einfach Spaß haben und einfach nur Fußball spielen“, sagt der SVBV-Coach. Denn selbst mit drei Punkten stünden die Vilser weiterhin auf dem letzten Tabellenplatz.

Einer, der sich dennoch diese drei Punkte für Fischer wünscht, ist Vilsens Vorsitzender Thomas Warnke: „Alle im Verein würden ihm einen Sieg gönnen. Er ist mit Abstand der kompetenteste Trainer, den wir in unserem Verein je hatten. Von daher hat er einen schönen Abschluss verdient.“

Wiedersehen mit alten Bekannten

Mit Lemfördes Trainer David Schiavone trifft Fischer in seinem letzten Spiel noch einmal auf einen alten Bekannten: „Er ist ein ehemaliger Spieler von mir und wir verstehen uns super. Ich freue mich auf ein schönes Endspiel“, sagt der Vilser (Noch-)Trainer.

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 30.11.2018

Herren 26.11.2018 von Thomas Warnke

1. Herren: Fischers Dank nach oben

Vilsen gleicht nach Slapstick-Gegentor in Twistringen noch aus

Twistringen. Eigentlich war das 2:2 (1:1) beim SC Twistringen zu wenig für den SV Bruchhausen-Vilsen im Kampf um den Klassenerhalt in der Fußball-Bezirksliga. Und trotzdem war Trainer Frank Fischer stolz auf sein Team. „Die Jungs haben eine riesige Moral. Deshalb fühlt sich der Punkt gut an“, lobte er seine Elf, die nach einem Slapstick-Gegentor schon wie der sichere Verlierer aussah, dann aber doch noch einmal zurückkam. „Der Fußballgott hat endlich mal ein Einsehen mit uns gehabt“, atmete Fischer auf.

Besagtes Slapstick-Tor fiel in der 85. Minute: Eine Ecke von Christoph Harms flog an Freund und Feind vorbei, klatschte gegen den Pfosten, von dort gegen das Bein Florian Wackers und trudelte über die Linie. „So ein Tor kassierst du nur, wenn du unten stehst“, wusste Fischer. „Aber eigentlich verlierst du so ein Spiel dann auch.“ Doch das taten die Vilser nicht. Sie schlugen nach einem Freistoß noch einmal zurück: Mathis Wohlers fand mit seiner Hereingabe Justus Wicke, der zum Endstand einköpfte (87.).

Für Fischer war der Ausgleich der verdiente Lohn für eine gute erste Hälfte seines Teams, für Twistringens Coach Walter Brinkmann dagegen ein kleiner Schlag in die Magengrube. „Wir müssen das Spiel eigentlich gewinnen“, sagte er. 60 Minuten lang hatte er seine Mannschaft in dem intensiven Duell zweier junger Teams stärker gesehen. Vor allem in der zweiten Halbzeit hatten die Twistringer ein Chancenplus, hatten durch Christoph Harms und Christoph Hainke gute Möglichkeiten und wurden teilweise durch den eigenen Rasen ausgebremst: Als Lennart Bors sich stark durchsetzte und flach auf Hainke zurücklegte, der sechs Meter vor dem Tor nur noch einschieben musste, sprang der Ball wegen eines Platzfehlers so unglücklich auf, dass der Angreifer ihn nicht verarbeiten konnte (76.). In dieser Phase standen die Vilser gehörig unter Druck.

Der SCT hatte den Schwung vom Ausgleichstreffer durch Bors kurz vor der Pause mit in den zweiten Durchgang genommen. Mit seinem Tor nach Vorarbeit von Danny Lange und Hainke holte der junge Stürmer sein Team endgültig ins Spiel. Zuvor war Vilsen die bessere Mannschaft gewesen, „die nicht wie ein Tabellenletzter aufgetreten ist“, wie auch Brinkmann feststellte. Nico Schröders Führungstor war verdient (15.). Zuvor hatte Mathis Wohlers mit einer spektakulären Volleyabnahme aus der Drehung die Latte getroffen. In dieser Szene fehlte dem SVBV das Glück – doch es hatte ihn nicht komplett verlassen.

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 26.11.2018

Herren 19.11.2018 von Thomas Warnke

1. Herren: Die Effizienz fehlt

Trotz guter Leistung verliert Bruchhausen-Vilsen mit 2:3

Bruchhausen-Vilsen. Nach dramatischem Spielverlauf hat der SV Bruchhausen-Vilsen sein Heimspiel in der Bezirksliga Hannover gegen den TSV Wetschen mit 2:3 (1:0) verloren. Dem nicht unerwarteten Ergebnis gingen dabei 90 Minuten voraus, für die Vilsens Co-Trainer ein klares Urteil fand: "Eigentlich ist es eine Frechheit, dass wir heute verloren haben", so der nur vom Ergebnis enttäuschte Norbert Schmusch. "Wir haben in beiden Halbzeiten gut gespielt, aber leider unzählige Dinger nicht reingemacht."

Mathis Wohlers ließ den ersten Hochkaräter aus, als er allein auf TSV-Schlussmann Lukas Weyer zulief, das Leder aus 14 Metern aber verschoss. Nach etwas mehr als einer halben Stunde dann die Führung. Nico Schröder nahm einen Steilpass von Marten Köhler mit, umkurvte Weyer und schob die Kugel ins leere Tor (32.). Mathis Wohlers verpasste noch vor der Pause die mögliche Vorentscheidung, als er sich in einer Eins-gegen-eins-Situation Wetschens Keeper geschlagen geben musste. Die Gäste zeigten nur wenige, aber zwingende Offensivaktionen: In der 35. Minute drosch Steffen Winkler einen umstrittenen Foulelfmeter an die Latte.

Nach der Pause spielten die Gastgeber weiter mutig nach vorn, Nico Schröder ließ die nächste Großchance aus. Besser machte es auf der Gegenseite Steffen Winkler (56.), der einen Pass in die Schnittstelle der Vilser Abwehr mit einem Heber zum 1:1 abschloss. Eine rustikale Zweikampfführung von Christian Mewes ahndete der Schiedsrichter kurz darauf mit einem Foulelfmeter. Mazlum Sünün traf zum 2:1 für den TSV (64.).

Nur eine Minute später durfte sich der Torschütze erneut feiern lassen. Mit dem Anstoß begaben sich die Hausherren komplett in die Offensive, einen Fehlpass beantwortete Wetschen mit einem blitzsauberen Konter, den Mazlum Sünün mit dem 3:1 beendete (65.). Doch die Vilser brachen nach diesem Nackenschlag nicht ein, drückten noch einmal aufs Tempo, verkürzten jedoch durch Christian Mewes, der einen Querpass Nico Schröders aus sechs Metern in den Torwinkel jagte (81.), nur noch auf 2:3, was am Ende für die Gastgeber aber nicht reichte.

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 19.11.2018

Herren 18.11.2018 von Hermann Hamann

Ü60 Super Oldies: Premiere der Ü-65 beim Hallenturnier in Thedinghausen am 18.11.2018

Als durchaus geglückt kann man die Premiere einer neu formierten Ü-65 Mannschaft betrachten. Trotz einiger Absagen von Spielern belegte diese Mannschaft den 5.Platz und konnte  mit  den anderen teilnehmenden Mannschaften durchaus mithalten. Wir betrachten diese Teilnahme am Turnier in Thedinghausen als Auftakt in einer neuen Altersklasse. Insgesamt war es ein gut organisiertes Turnier, dass Spaß machte.

Herren 16.11.2018 von Thomas Warnke

1. Herren: Gegen die Abschlussschwäche

Bezirksliga Hannover: Der SV Bruchhausen-Vilsen und der TSV Wetschen sind keine Gegner, die sich regelmäßig über den Weg laufen. Das Hinspiel war das erste Duell beider Teams seit mehr als acht Jahren. Momentan sieht es nicht so aus, als sollten dem Rückspiel schnell weitere Aufeinandertreffen folgen. Dafür müsste Schlusslicht Vilsen langsam die dringend notwendige Aufholjagd starten. Wetschen ist eigentlich nicht der Maßstab für die Elf von Frank Fischer, zählt der TSV doch zu den Spitzenmannschaften der Liga. Die Wetschener verloren nach acht Pflichtspielen ohne Niederlage zuletzt allerdings gegen Drakenburg. Die Vilser kämpfen derweil mit ihrer Abschlussschwäche: Dreimal blieben sie zuletzt ohne Treffer.

Anpfiff: Sonntag um 14 Uhr in Br.-Vilsen

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 16.11.2018

Herren 15.11.2018 von Thomas Warnke

Ü50 Oldies SG Bruchhausen-Vilsen/Süstedt: Spielpläne der Krombacher Ü-50-Niedersachsenmeisterschaft in Löningen sind online

Die Spielpläne der Ü50 Niedersachsenmeisterschaft in Lönungen sind online. Gruppengegner sind:

VFL Wolfsburg
TV Bunde
SG Holvede/Heidenau

Zurück 1 3 4 5 6 7 8 9 ... 13 14
Beitragsarchiv