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Herren 13.10.2018 von Thomas Warnke

1. Herren: Mit Zuversicht ins Spiel

Fußball-Bezirksliga Hannover: Frank Fischer, Trainer des SV Bruchhausen-Vilsen, geht mit einem guten Gefühl in die Partie gegen die SG Diepholz. Denn nach langer Zeit spielt der SVBV mal wieder auf heimischem Platz und der Übungsleiter ist sich sicher: „Gegen Diepholz haben wir eine Chance zu punkten.“ Die Mannschaft freut sich jedenfalls auf eines der bis dato seltenen Heimspiele. Sieben Mal musste der SVBV auswärts ran, während er zu Hause nur vier Mal auflief. „Umso mehr freuen wir uns jetzt natürlich auf das Spiel vor heimischer Kulisse“, sagt Fischer. Durchschnittlich besuchen 150 Zuschauer die Partien der Vilser, und das sei auch ein Grund dafür, weshalb der Aufsteiger daheim so stark ist. Auch spielerisch hätte er zugelegt. „Zwar haben wir die Spiele verloren, aber einige davon nur ganz knapp. Und das, was die Jungs auf dem Feld zeigen, wird von mal zu mal besser“, betont Fischer, der neben den Langzeitverletzten auch auf Marten Köhler (Urlaub) verzichten muss. Dafür kehrt Justus Wicke zurück. „Es ist schön, dass er wieder dabei ist, da er mit seinen drei Toren bisher die meisten bei uns erzielt hat.“

Anpfiff: Sonntag um 15 Uhr in Br.-Vilsen

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 12.10.2018

Herren 08.10.2018 von Thomas Warnke

1. Herren: "Ein Schritt nach vorne"

SVBV-Coach Fischer zeigt sich trotz 0:1-Pleite zufrieden

Neustadt am Rübenberge. Trotz einer 0:1 (0:0)-Niederlage beim TSV Mühlenfeld in der Fußball-Bezirksliga Hannover bezeichnete SV Bruchhausen-Vilsens Trainer Frank Fischer die Leistung seiner Mannschaft als einen "absoluten Schritt nach vorne". Im Gegensatz zum Spiel gegen Estorf-Leeseringen (1:2) stand seine Elf in weiten Teilen der Partie vor allem in der Abwehr gut.

Das zeigte sich zunächst auch auf dem Feld. Beide Mannschaften lieferten sich ein ausgeglichenes Duell und boten dem Gegner in der ersten Halbzeit kaum Chancen. Erst nach Wiederanpfiff wurde es auf dem Feld aus spielerischer Sicht packender. 13 Minuten waren gespielt und Mühlenfelds Patrick Mesenbring, vor dem Frank Fischer vor der Partie noch gewarnt hatte, traf mit seinem Knaller unter die Latte direkt ins Tor (58.).

Doch auch nach dem Gegentreffer setzten die Gäste aus Vilsen ihre Gegner unter Druck. Dabei war es Niklas Schröder, der mit seinen Aktionen die gegnerische Abwehrreihe immer wieder in Gefahr brachte – vor allem in der 88. Minute. Schröder kämpfte sich über die Außenbahn nach vorne durch und passte zu Nick Brockmann, der das Leder über den TSV-Keeper Tim Müller lupfte, doch ein Abwehrspieler der Mühlenfelder war noch rechtzeitig da und klärte auf der Linie.

"Das war die Mutter aller Chancen", betonte Frank Fischer, der zwar nach 90 Minuten das Feld als Verlierer verlassen musste, mit der Leistung seiner Mannschaft aber zufrieden war und positiv in die kommenden Spiele geht. "Die Ergebnisse werden immer knapper. Ich habe das Gefühl, dass wir demnächst punkten werden. Vielleicht sogar noch in diesem Jahr. Wir sind auf jeden Fall nah dran", sagte Frank Fischer.

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 08.10.2018

Herren 04.10.2018 von Thomas Warnke

1. Herren: Ein herber Rückschlag

Der SV Bruchhausen-Vilsen spielt in Estorf schwach und ist wieder Letzter

Estorf/Bruchhausen-Vilsen. Diese Niederlage schmerzt den SV Bruchhausen-Vilsen im Kampf um den Klassenerhalt in der Fußball-Bezirksliga: Der Aufsteiger erwachte im wichtigen Auswärtsspiel bei R-W Estorf-Leeseringen zu spät und musste sich deshalb nicht unverdient mit 1:2 (0:1) geschlagen geben. Weil der TuS Lemförde sein Spiel gewann, haben die Vilser um Trainer Frank Fischer nun wieder die Rote Laterne inne.

Einen Grund für die Niederlage hatte Fischer schnell ausgemacht: „Wir haben die erste Hälfte verschenkt. Wir haben sie total verschlafen“, ärgerte er sich nach der Partie über den zunächst blutleeren Auftritt seiner Mannschaft, die nicht richtig in die Zweikämpfe kam und mit wenigen Ausnahmen zu wenig Präsenz zeigte. Doch genau darauf wäre es angekommen auf dem engen Estorfer Platz. Die Gastgeber, die von rund 250 Zuschauern unterstützt wurden, mussten nicht glänzen, um die bessere Mannschaft zu sein. Dafür kam von Vilsen zu wenig. „Wir wollten eigentlich Druck machen, aber das haben wir überhaupt nicht geschafft“, musste Fischer konstatieren.

Verdienter Rückstand

Dabei hatten sich die Gäste eigentlich gut vorbereitet und sich dementsprechend auch viel vorgenommen – die Umsetzung jedoch scheiterte im ersten Durchgang auf ganzer Linie. „Wir mussten froh sein, dass es zur Pause nur 1:0 stand“, analysierte Fischer gewohnt ehrlich das Geschehen der ersten Hälfte, in der die Gastgeber die besseren Möglichkeiten hatten. Jonas Rinne (8.) und Florian Schüttpelz (13.) verpassten in der Anfangsphase die Führung für die Rot-Weißen. Vilsen tauchte nur einmal gefährlich vor dem Tor auf: Der erst 17-jährige Jakob Warnke, der seinen Job als Linksverteidiger sehr solide verrichtete, fand mit seiner Flanke aus dem Halbfeld Kapitän Niklas Schröder, der den Ball mit Risiko volley nahm, aber über das Tor beförderte (20.).

Das war lange Zeit die einzige echte Abschlusschance des SVBV, der für seine Nachlässigkeiten nach etwas mehr als einer halben Stunde bestraft wurde. Zunächst kochte Stefan Brüge im Mittelfeld Erik Helms ab und fand dann noch mit seinem Pass Schüttpelz, der sich gegen Justus Wicke behauptete, den guten Bennet Knake im Vilser Tor umspielte und zum 1:0 einschob (32.).

Eine Antwort darauf blieben die Vilser lange schuldig. „Erst im zweiten Durchgang haben wir mehr Druck gemacht“, registrierte Fischer eine Steigerung seiner Elf. Die größeren Gelegenheiten aber hatten weiter die Estorfer, die auf ihren im Urlaub weilenden Spielertrainer Lukas Swiatkowski verzichten mussten. Sie verpassten es allerdings, die Partie zu entscheiden. Und so wurde es hektisch. Dazu trugen auch die Entscheidungen von Schiedsrichter Thomas Platz bei. Etwa die, Justus Wicke keinen Elfmeter zuzusprechen, obwohl er im Estorfer Strafraum hörbar getroffen worden war (54.). „Für mich ist das ein klarer Elfmeter. Da verstehe ich nicht, warum man das nicht pfeift“, regte sich Fischer auf. Dass Wicke nicht geschrien und vor allem nicht zu Boden gegangen war, zählte für ihn nicht. „Das ist einfach ein unnötiges Foul. Vielleicht ist es nicht clever, nicht zu fallen, aber es bleibt ein Foul.“

Fischers Ärger war nachvollziehbar – und auch der Wickes, der nicht das letzte Mal im Blickpunkt stehen sollte. Schließlich hielt der 20-Jährige die Partie spannend, als er mit seinem Flugkopfball auf Höhe der Grasnarbe zum Anschluss traf (85.), nachdem wenige Augenblicke zuvor Joshua Draeger das 2:0 erzielt hatte (84.). Und auch die letzte Aktion gehörte Wicke: Er sah die Gelb-Rote Karte. Platz hatte ein Foul des Vilsers gesehen, der Torhüter Tobias Pissor den Ball bei der letzten Gelegenheit der Gäste aus der Hand geschlagen haben soll. Die Vilser hingegen hatten kein Vergehen ausgemacht. Wutentbrannt warf Wicke den Ball weg – und erlebte die letzten Momente der Partie hinter der Bande, denn er hatte bereits die Gelbe Karte gesehen. „Da habt ihr Glück gehabt“, sagte Fischer in Richtung des Estorfer Trainers Martin Finze. „Unser Spieler war vor eurem Torwart am Ball.“ Dass diese Szenen zu großen Aufregern wurden, lag allerdings nur an der schwachen Chancenverwertung der Rot-Weißen. Das wusste auch Fischer, der ehrlich zugab: „Estorfs Sieg ist natürlich verdient.“

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 04.10.2018

Herren 01.10.2018 von Thomas Warnke

1. Herren: Vilsen erarbeitet sich Glück

Bruchhausen-Vilsen. Frank Fischer freute sich über den Punkt gegen die Fußballer des TuS Drakenburg, der vor dem Spieltag noch auf dem zweiten Tabellenplatz der Bezirksliga gestanden hatte. Mit dem 0:0-Unentschieden seines SV Bruchhausen-Vilsen war Trainer Fischer indes völlig einverstanden. „Es war ein sehr einseitiges Spiel, und Drakenburg war das klar bessere Team. Aber wir haben uns das Glück erarbeitet und den Punkt gewonnen“, sagte Fischer.

Insgesamt gingen die Lila-Hemden defensiv gefestigt in die Partie und überliefen dem Favoriten den Groß der Spielanteile. Zwar sah Fischer, dass die Gäste über die gesamte Partie äußerst viel Ballbesitz besaßen und aktiver waren, dennoch wussten sie nicht so recht, was sie damit anfangen sollten. „Drakenburg hatte wenig klare Chancen und ihnen ist wenig eingefallen“, zeigte sich Trainer Fischer vor allem mit der Leistung in der Defensive der Seinen begeistert. „Die Möglichkeiten, die sie hatten, hat unser Torwart Tobias Stuwe gut gehalten.“

Von seiner Mannschaft registrierte er dagegen nur eine Chance kurz vor Schluss. Nach einem Konter sah Nico Schröder auf der Außenbahn nicht den mitgelaufenen Niklas Schroeder, der in der Mitte einschussbereit gewesen wäre (80.). 

Herren 26.09.2018 von Thomas Warnke

1. Herren: Torwart-Zukunft gesichert

Drei Torhüter hat Fußball-Bezirksligist SV Bruchhausen-Vilsen in den vergangenen drei Spielen eingesetzt. Vor zwei Wochen noch stand Stammkeeper Bennet Knake zwischen den Pfosten. Danach folgte Maximilian Kues, und am Wochenende trugTobias Stuwe das Trikot mit der Nummer eins. Unzufriedenheit des Trainers, Verletzungen oder schlechte Leistungen der Keeper sind aber nicht der Grund für diese unübliche Rotation. Knake weilt im Urlaub und die Vilser wollten keinen der Ersatzkeeper, die ansonsten in der Zweiten auflaufen, festspielen. „Bennet fehlt noch zwei Spiele, mal sehen, wie wir weiter rotieren. Wenn sich dann doch einer festspielt, ist das so“, meinte Trainer Frank Fischer. Bedenken wegen der Qualität hat Fischer nicht: „Da ist Vilsen traditionell bestens aufgestellt.“ Ein Grund dafür ist Andreas Mann. Der war in den 1990er-Jahren einer der besten Torhüter im Bezirk und gibt seit vielen Jahren sein Wissen an seine (Nach-)Nachfolger weiter. Sein Sohn Mathis allerdings entschied sich für eine Feldspielerkarriere. Dafür steht bei den Vilsern noch ein anderer vierter Torwart bereit. Timo Brauer spielte schon mit den A-Junioren im Bezirk. Allerdings muss der Youngster wegen eines Kreuzbandrisses noch länger pausieren. Trotzdem ist die Torwart-Zukunft in Bruchhausen-Vilsen gesichert.

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 26.09.2018

Herren 24.09.2018 von Thomas Warnke

1. Herren: Von allem zu wenig

Der TuS Sudweyhe lässt gegen den defensiv gut stehenden SV Bruchhausen-Vilsen zwei Punkte liegen

Sudweyhe. Beide Trainer waren nach der Partie nicht zufrieden. Aufseiten des TuS Sudweyhe war Christian Mach alles andere als einverstanden mit dem, was seine Fußballer über 90 Minuten geboten haben. "Das war von der ersten bis zur letzten Minute zu wenig", konstatierte Mach. Auch Frank Fischer konnte sich angesichts des späten Ausgleichs nicht vollends über die Punkteteilung freuen. "Wir haben das heute super gemacht, aber man muss im Strafraum nicht so reingehen", ärgerte sich Fischer über das Einsteigen Marcel Schröders, der den eingewechselten Nico Riekers zu Fall brachte. Der verwandelte Elfmeter sorgte letztlich für das 2:2 (1:1)-Unentschieden der beiden Bezirksligisten.

Zwar gaben die Gäste aus Bruchhausen-Vilsen in der nahezu letzten Sekunde den Sieg noch aus der Hand, dennoch freute sich Fischer darüber, dass seine Mannschaft nun in der Bezirksliga angekommen ist. "Wir haben heute gesehen, dass wir es können", sagte der Coach. Zwar kam der Gastgeber deutlich besser in die Partie und übernahm schnell die Spielkontrolle, doch wirklich gefährlich war Sudweyhe indes nicht. "Wir haben uns einfach zu wenig bewegt und zu wenig Zweikämpfe gewonnen", sah Mach die Hauptprobleme im Spielaufbau. Dafür stellten zum einen die Vilser sehr gut die Räume und Passwege zu, zum anderen ging Machs Elf die Genauigkeit in der Vorwärtsbewegung ab.

Sudweyhe zu ungefährlich

So erkämpften sich die Lila-Hemden die Bälle im Mittelfeld und schalteten dann um. So auch beim 1:0 durch Nick Brockmann (9.). Nach einem Ballgewinn brachte Niklas Schroeder das Spielgerät von der Grundlinie vor das Tor, wo der eingelaufene Brockmann vollkommen unbedrängt nur noch einschieben musste. Auf der anderen Seite durften sich die Gäste bei ihrem Torwart Tobias Stuwe bedanken, dass sie nicht unmittelbar den Ausgleich kassierten (14., 19.). Vielmehr hatte Vilsen mit einer ähnlichen Kombination über Brockmann, der Schroeder mit einem Steilpass schickte, das 2:0 auf dem Fuß. Doch Jannik Theiß hielt sich und seine Sudweyher im Spiel (30.).

Die Hausherren erhöhten den Druck, sodass Fischers Mannschaft immer weiter in die eigene Hälfte gedrängt wurde. Zwar hatte Aman Orzjan, nachdem er mit dem Ball von der rechten Außenbahn nach innen gezogen war, noch eine Möglichkeit von der Strafraumgrenze, doch er verpasste um Zentimeter Theiß' Kasten (32.). "Die Jungs waren auf dem Platz einfach zu brav", kommentierte Mach das Zweikampfverhalten seiner Spieler, die dennoch vor der Pause noch den zwischenzeitlichen Ausgleich herstellten. Nach einem feinen Chip von Marvin Brüggemann über die Vilser Abwehr verwandelte Romario Klausmann sicher ins lange Eck zum 1:1 (37.). 

Nach dem Seitenwechsel bot sich den Zuschauern ein ähnliches Bild wie in der ersten Halbzeit. Sudweyhe erhöhte den Druck, um in Führung zu gehen, doch waren es die Vilser, die ihrerseits gut verteidigten und selbst das Tor trafen. Nach einem Freistoß von der Strafraumgrenze, den Kai Schiffbach trat, war es erneut Brockmann, der den Ball ohne große Mühe zur Vilser Führung über die Linie beförderte (75.). Schiffbachs Freistoß konnte Sudweyhes Schlussmann Jannik Theiß nur abklatschen lassen.

Sudweyhe drängte in der Folge auf den Ausgleich, war jedoch in der Vorwärtsbewegung zu ungenau auf dem nassen Rasen. "Wir haben das im Training angesprochen, das hat man heute nicht gesehen", sagte Mach, der sah, dass seine Mannschaft eher mit langen Bällen nach vorne spielte als mit Kombinationen versuchte, die Vilser Abwehr zu knacken. Erst kurz vor Schluss kam der Gastgeber noch einmal gefährlich vor das Tor, was prompt das zweite Tor zur Folge hatte. Im Strafraum legte Marcel Schröder den eingewechselten Nico Riekers. Nicht nur, dass Schiedsrichter Steffen Leseberg auf Elfmeter entschied, er schickte Schröder wegen wiederholtem Foulspiels vom Platz. Sudweyhes Riekers trat selbst an und verwandelte zum Endstand (89.). Fischer war bedient: "Wir haben heute ein Bombenspiel gemacht und dann verschenken wir so die drei Punkte." Auch Christian Mach zog aus dem Unentschieden seine Schlüsse: "So, wie wir spielen, haben wir oben in der Tabelle nichts verloren."

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 24.09.2018

Herren 17.09.2018 von Thomas Warnke

1. Herren: Vilsen zahlt Lehrgeld

Die Lila-Hemden verpassen den zweiten Saisonsieg und kassieren ein 0:2 gegen den TuS Kirchdorf

Kirchdorf/Bruchhausen-Vilsen. Für die Bezirksliga-Fußballer des SV Bruchhausen-Vilsen ist es nichts mit dem ersehnten zweiten Saisonsieg geworden. Eine Woche nach dem wichtigen Erfolg gegen die TSG Seckenhausen-Fahrenhorst unterlagen die Gäste beim TuS Kirchdorf mit 0:2 (0:2). In Vertretung des abwesenden Frank Fischer hatte aufseiten des SV Bruchhausen-Vilsen Fabian Schlechter die Verantwortung. Der Coach hatte seinem Team ein frühes Anlaufen verordnet, da er bei den Gastgebern Schwächen im Defensivverbund ausgemacht hatte.

Mit zunehmender Spieldauer verlagerte sich das Spielgeschehen dann aber doch in die Hälfte der Gäste. „Zu Beginn haben unsere Maßnahmen noch gut gegriffen. Kirchdorf hat nur mit langen Bällen agiert. Dann aber sind oft die zweiten Bälle beim Gegner gelandet. Wir waren häufig einen Schritt zu spät und konnten uns nur noch mit Foulspielen helfen“, analysierte Schlechter.

Zwei Treffer nach Standards

So fielen auch beide Gegentreffer nach Standardsituationen. Zunächst zirkelte Christoph Albers einen Freistoß um die Mauer unhaltbar ins Torwarteck (28.). Acht Minuten später nutzte Jan Könemann eine Freistoßhereingabe von der Außenseite per Kopf zum 2:0.

Nach dem Seitenwechsel wurden die Spieler des SV Bruchhausen-Vilsen wieder griffiger. „Wir waren dann wieder deutlich besser im Spiel und haben Kirchdorf kontrolliert. So wirklich zwingende Chancen konnten wir uns leider nicht erspielen“, merkte Schlechter an. Erst in den Schlussminuten hatte er den Torjubel auf den Lippen. Der von ihm in die Spitze beorderte Mathis Mann setzte sich energisch durch, fand mit seinem Linksschuss jedoch seinen Meister in TuS-Keeper Dennis Fehner, der den Ball mit den Fingerspitzen noch zur Ecke lenkte.

Fabian Schlechter ordnete die Niederlage nach der Partie realistisch ein: „Wir haben ein wenig Lehrgeld gezahlt. In den entscheidenden Momenten war Kirchdorf einfach cleverer und hat dadurch nicht unverdient gewonnen.“

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 17.09.2018

Herren 14.09.2018 von Thomas Warnke

1. Herren: SV Bruchhausen-Vilsen will sich Luft am Tabellenende verschaffen

Nach dem ersten Sieg peilt der Bezirksliga-Aufsteiger beim TuS Kirchdorf den nächsten an.

Endlich gab es den ersten Sieg für die von Frank Fischer trainierte Elf. Die Fußballer des SV Bruchhausen-Vilsen gewannen gegen die TSG Seckenhausen-Fahrenhorst am Wochenende mit 3:1 und überzeugten mit einer klaren Spielidee. Dadurch, dass der TSV Bassum seinerseits gepatzt hatte, sprangen die Lila-Hemden auf den vorletzten Tabellenrang der Bezirksliga und gaben die Rote Laterne an die Lindenstädter weiter. Nun geht es gegen den einen Rang besser platzierten TuS Kirchdorf. Gerade gegen einen direkten Konkurrenten sollten Fischers Mannen wieder punkten, um den Anschluss nicht zu verlieren. Bei einem erneuten Sieg sähe die Welt der Vilser schon ein wenig freundlicher aus und sie könnten sich ein wenig Luft verschaffen.

Anpfiff: Sonnabend um 18 Uhr in Kirchdorf

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 14.09.2018

Herren 10.09.2018 von Werner Kastendieck

Ü50 Oldies SG Bruchhausen-Vilsen/Süstedt: Guter Saisonstart für die Oldiemannschaften der SG Bruchhausen-Vilsen/Süstedt

Beide Oldiemannschaften der SG Bruchhausen-Vilsen/Süstedt hatten einen gelungenen Saisonstart.

Die Quali für die Niedersachsenmeisterschaft wurde mit einem Team aus beiden Mannschaften mit zwei deutlichen Siegen (3:1 in Völkersen/Langwedel und ein 6:0 zu Hause gegen die SG Belsen/Bergen/Eversen ) erreicht .Das Endturnier ist am 25. Mai 2019 in Löningen (Kreis Cloppenburg mit 32 Mannschaften .

Die SG Süstedt/Bruchhausen -Vilsen II die ihre Heimspiele in Süstedt spielen begannen mit einem 4.1 Pokalerfolg in Staffhorst .

Beide Punktspiele wurden gewonnen . 6:0 in Asendorf und 3:1 gegen den Vorjahresmeister aus Osterbinde.

Die SG Bruchhausen-Vilsen/Süstedt I die ihre Heimspiele in Vilsen austrägt startete mit einer unnötigen 3:4 Niederlage in Lahausen .

Doch die beiden Siege gegen Barrien 2:1 und in Sudweyhe 3:0 machen Hoffnung auf ein gutes Abschneiden.

Der kleine Kader beider Mannschaften hat den Vorteil das mann sich gut einspielen kann .Hoffentlich halten unsere alten Knochen .

Herren 10.09.2018 von Thomas Warnke

1. Herren: Das Ende der Durststrecke

Nach vier Niederlagen in Folge feiert der SV Bruchhausen-VIlsen den ersten Dreier in der Fußball-Bezirksliga

Bruchhausen-Vilsen. Der SV Bruchhausen-Vilsen kann es doch noch: Die Bezirksliga-Fußballer aus dem Luftkurort haben ihren ersten Saisonsieg eingefahren. Mit 3:1 (3:0) gewann die von Frank Fischer trainierte Elf gegen die TSG Seckenhausen-Fahrenhorst und reichte die Rote Laterne an den TSV Bassum weiter. Fischer war selbstredend nach dem ersten Dreier zufrieden mit seiner Elf: "Wir haben das über 70 Minuten wirklich super gemacht. Der Sieg war auch in der Höhe verdient." TSG-Coach Dirk Hofmann dagegen sah seine Mannschaft in der zweiten Halbzeit besser auftreten, aber letztlich "haben wir Vilsen nicht wirklich in Bedrängnis bringen können".

Denn die Gastgeber kontrollierten von Beginn an die Partie und traten deutlich mutiger auf, als es die Tabellensituation vor dem Anpfiff hatte vermuten lassen. So dauerte es lediglich fünf Minuten, bis die Vilser in Führung gingen. Nach einem sehenswerten Außenristpass von Jan-Christoph Kornau genau in Justus Wickes Lauf schlenzte dieser das Spielgerät in der Eins-gegen-eins-Situation gegen den etwas zu weit vor dem Tor stehenden Maurice Lutterklas in den linken Knick. 

Vilsen stellt Räume zu

Die erste Hälfte gehörte ganz eindeutig dem SV Bruchhausen-Vilsen. Die Gäste aus Seckenhausen versuchten zwar, nach vorne zu spielen. Doch Fischers Team stellte klug die Räume zu und bot der TSG kaum Räume an. So blieb der TSG oft nichts anderes übrig, als über lange Pässe den Ball in die Gefahrenzone zu bringen. Doch diese Taktik führte nicht zum Erfolg, da Vilsens Abwehr um Marcel Schröder souverän die Bälle abfing. Seckenhausens Andre Peters sorgte in der 20. Minute für den ersten nennenswerten Torschuss der Gäste, doch stellte dieser Bennet Knake nicht vor größere Probleme. "Wir waren bemüht, aber uns haben einfach die Mittel gefehlt", konstatierte Hofmann.

Gleichzeitig blieb der SVBV immer wieder durch sein schnelles Umschaltspiel vor allem über die rechte Außenbahn gefährlich. So verwunderte es nicht, dass das zweite Tor auch über diese Seite fiel. Nico Schröder zog, nachdem er den Ball auf der rechten Seite bekommen hatte, nach innen und schloss aus spitzem Winkel ins kurze Eck ab. Lutterklas bekam zwar seine Hände an den Ball, dennoch konnte er den Schuss nur noch in das Tor ablenken (25.).

Nahezu mit dem Pausenpfiff kam es für die TSG Seckenhausen-Fahrenhorst dann noch dicker: Nach einem Foul des eingewechselten Robin-Niklas Ellerbrock im Strafraum entschied Schiedsrichter Tom Stadtlander auf Elfmeter. Florian Wacker trat an und versenkte das Leder in der linken unteren Ecke. Keeper Lutterklas hatte sich für die falsche Ecke entschieden (45.+2).

Nach dem Seitenwechsel schaltete Vilsen einen Gang zurück und war nicht mehr so präsent in den Zweikämpfen. Die TSG hingegen spielte mutiger nach vorne. "Der Gegner war nicht übermächtig, aber du musst irgendwann hinten aufmachen", erklärte Dirk Hofmann. Zwar hatten die Seinen in den zweiten 45 Minuten mehr vom Spiel, dennoch konnten sie daraus kein Kapital schlagen. Vilsen seinerseits zeigte sich mit der 3:0-Führung zufrieden, zumal der Sieg auch nicht annähernd in Gefahr geriet. Für den Ehrentreffer der Gäste sorgte in der ersten Minute der Nachspielzeit letztlich Arne Budelmann. Nach einer Ecke bekam er den Ball vor die Füße und zog beherzt aus 17 Metern zentral ab. Zwar war Bennet Knake rechtzeitig unten und bekam die Hände an den Ball, er konnte den satten Schuss allerdings nicht gänzlich abwehren, sodass dieser vom Pfosten ins Tor kullerte. "Heute hat bei uns alles gefehlt, was ein Fußballspiel ausmacht", lautete Hofmanns hartes Urteil.

Vilsens Fischer freute sich dagegen über den ungefährdeten Sieg und die Tatsache, dass es auch hinsichtlich des Nachwuchses sehr gut bestellt ist im Luftkurort. Insgesamt fünf A-Jugendspieler standen im Kader der Gastgeber. "Wir werden auch weiterhin auf die Jugend hier in Vilsen setzen." Denn mit Moritz Wohlers und Jakob Warnke spielten gleich zwei Nachwuchs-Talente in der Abwehr und halfen so beim Ende der Vilser Durststrecke: "Heute bin ich rundum zufrieden. So kann es weitergehen."

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 10.09.2018

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