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Herren 14.09.2018 von Thomas Warnke

1. Herren: SV Bruchhausen-Vilsen will sich Luft am Tabellenende verschaffen

Nach dem ersten Sieg peilt der Bezirksliga-Aufsteiger beim TuS Kirchdorf den nächsten an.

Endlich gab es den ersten Sieg für die von Frank Fischer trainierte Elf. Die Fußballer des SV Bruchhausen-Vilsen gewannen gegen die TSG Seckenhausen-Fahrenhorst am Wochenende mit 3:1 und überzeugten mit einer klaren Spielidee. Dadurch, dass der TSV Bassum seinerseits gepatzt hatte, sprangen die Lila-Hemden auf den vorletzten Tabellenrang der Bezirksliga und gaben die Rote Laterne an die Lindenstädter weiter. Nun geht es gegen den einen Rang besser platzierten TuS Kirchdorf. Gerade gegen einen direkten Konkurrenten sollten Fischers Mannen wieder punkten, um den Anschluss nicht zu verlieren. Bei einem erneuten Sieg sähe die Welt der Vilser schon ein wenig freundlicher aus und sie könnten sich ein wenig Luft verschaffen.

Anpfiff: Sonnabend um 18 Uhr in Kirchdorf

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 14.09.2018

Herren 10.09.2018 von Werner Kastendieck

Ü50 Oldies SG Bruchhausen-Vilsen/Süstedt: Guter Saisonstart für die Oldiemannschaften der SG Bruchhausen-Vilsen/Süstedt

Beide Oldiemannschaften der SG Bruchhausen-Vilsen/Süstedt hatten einen gelungenen Saisonstart.

Die Quali für die Niedersachsenmeisterschaft wurde mit einem Team aus beiden Mannschaften mit zwei deutlichen Siegen (3:1 in Völkersen/Langwedel und ein 6:0 zu Hause gegen die SG Belsen/Bergen/Eversen ) erreicht .Das Endturnier ist am 25. Mai 2019 in Löningen (Kreis Cloppenburg mit 32 Mannschaften .

Die SG Süstedt/Bruchhausen -Vilsen II die ihre Heimspiele in Süstedt spielen begannen mit einem 4.1 Pokalerfolg in Staffhorst .

Beide Punktspiele wurden gewonnen . 6:0 in Asendorf und 3:1 gegen den Vorjahresmeister aus Osterbinde.

Die SG Bruchhausen-Vilsen/Süstedt I die ihre Heimspiele in Vilsen austrägt startete mit einer unnötigen 3:4 Niederlage in Lahausen .

Doch die beiden Siege gegen Barrien 2:1 und in Sudweyhe 3:0 machen Hoffnung auf ein gutes Abschneiden.

Der kleine Kader beider Mannschaften hat den Vorteil das mann sich gut einspielen kann .Hoffentlich halten unsere alten Knochen .

Herren 10.09.2018 von Thomas Warnke

1. Herren: Das Ende der Durststrecke

Nach vier Niederlagen in Folge feiert der SV Bruchhausen-VIlsen den ersten Dreier in der Fußball-Bezirksliga

Bruchhausen-Vilsen. Der SV Bruchhausen-Vilsen kann es doch noch: Die Bezirksliga-Fußballer aus dem Luftkurort haben ihren ersten Saisonsieg eingefahren. Mit 3:1 (3:0) gewann die von Frank Fischer trainierte Elf gegen die TSG Seckenhausen-Fahrenhorst und reichte die Rote Laterne an den TSV Bassum weiter. Fischer war selbstredend nach dem ersten Dreier zufrieden mit seiner Elf: "Wir haben das über 70 Minuten wirklich super gemacht. Der Sieg war auch in der Höhe verdient." TSG-Coach Dirk Hofmann dagegen sah seine Mannschaft in der zweiten Halbzeit besser auftreten, aber letztlich "haben wir Vilsen nicht wirklich in Bedrängnis bringen können".

Denn die Gastgeber kontrollierten von Beginn an die Partie und traten deutlich mutiger auf, als es die Tabellensituation vor dem Anpfiff hatte vermuten lassen. So dauerte es lediglich fünf Minuten, bis die Vilser in Führung gingen. Nach einem sehenswerten Außenristpass von Jan-Christoph Kornau genau in Justus Wickes Lauf schlenzte dieser das Spielgerät in der Eins-gegen-eins-Situation gegen den etwas zu weit vor dem Tor stehenden Maurice Lutterklas in den linken Knick. 

Vilsen stellt Räume zu

Die erste Hälfte gehörte ganz eindeutig dem SV Bruchhausen-Vilsen. Die Gäste aus Seckenhausen versuchten zwar, nach vorne zu spielen. Doch Fischers Team stellte klug die Räume zu und bot der TSG kaum Räume an. So blieb der TSG oft nichts anderes übrig, als über lange Pässe den Ball in die Gefahrenzone zu bringen. Doch diese Taktik führte nicht zum Erfolg, da Vilsens Abwehr um Marcel Schröder souverän die Bälle abfing. Seckenhausens Andre Peters sorgte in der 20. Minute für den ersten nennenswerten Torschuss der Gäste, doch stellte dieser Bennet Knake nicht vor größere Probleme. "Wir waren bemüht, aber uns haben einfach die Mittel gefehlt", konstatierte Hofmann.

Gleichzeitig blieb der SVBV immer wieder durch sein schnelles Umschaltspiel vor allem über die rechte Außenbahn gefährlich. So verwunderte es nicht, dass das zweite Tor auch über diese Seite fiel. Nico Schröder zog, nachdem er den Ball auf der rechten Seite bekommen hatte, nach innen und schloss aus spitzem Winkel ins kurze Eck ab. Lutterklas bekam zwar seine Hände an den Ball, dennoch konnte er den Schuss nur noch in das Tor ablenken (25.).

Nahezu mit dem Pausenpfiff kam es für die TSG Seckenhausen-Fahrenhorst dann noch dicker: Nach einem Foul des eingewechselten Robin-Niklas Ellerbrock im Strafraum entschied Schiedsrichter Tom Stadtlander auf Elfmeter. Florian Wacker trat an und versenkte das Leder in der linken unteren Ecke. Keeper Lutterklas hatte sich für die falsche Ecke entschieden (45.+2).

Nach dem Seitenwechsel schaltete Vilsen einen Gang zurück und war nicht mehr so präsent in den Zweikämpfen. Die TSG hingegen spielte mutiger nach vorne. "Der Gegner war nicht übermächtig, aber du musst irgendwann hinten aufmachen", erklärte Dirk Hofmann. Zwar hatten die Seinen in den zweiten 45 Minuten mehr vom Spiel, dennoch konnten sie daraus kein Kapital schlagen. Vilsen seinerseits zeigte sich mit der 3:0-Führung zufrieden, zumal der Sieg auch nicht annähernd in Gefahr geriet. Für den Ehrentreffer der Gäste sorgte in der ersten Minute der Nachspielzeit letztlich Arne Budelmann. Nach einer Ecke bekam er den Ball vor die Füße und zog beherzt aus 17 Metern zentral ab. Zwar war Bennet Knake rechtzeitig unten und bekam die Hände an den Ball, er konnte den satten Schuss allerdings nicht gänzlich abwehren, sodass dieser vom Pfosten ins Tor kullerte. "Heute hat bei uns alles gefehlt, was ein Fußballspiel ausmacht", lautete Hofmanns hartes Urteil.

Vilsens Fischer freute sich dagegen über den ungefährdeten Sieg und die Tatsache, dass es auch hinsichtlich des Nachwuchses sehr gut bestellt ist im Luftkurort. Insgesamt fünf A-Jugendspieler standen im Kader der Gastgeber. "Wir werden auch weiterhin auf die Jugend hier in Vilsen setzen." Denn mit Moritz Wohlers und Jakob Warnke spielten gleich zwei Nachwuchs-Talente in der Abwehr und halfen so beim Ende der Vilser Durststrecke: "Heute bin ich rundum zufrieden. So kann es weitergehen."

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 10.09.2018

Herren 03.09.2018 von Thomas Warnke

1. Herren: Ausgerechnet die Abwehr wackelt

Lemförde / Bruchhausen-Vilsen. Der SV Bruchhausen-Vilsen bleibt auch nach dem fünften Spieltag der Bezirksliga Hannover sieglos. Beim Mitaufsteiger TuS Lemförde unterlag die von Frank Fischer trainierte Elf mit 2:5 (1:3) und hinterließ dabei einen nachdenklichen Coach: „Wir mussten heute sechs Stammspieler ersetzen, das fällt uns natürlich nicht leicht“, erklärte Fischer. „Unsere Viererkette aber, die zuletzt so stabil stand, war als einziger Block davon nicht betroffen und hatte trotzdem die größten Probleme.“

Die eingesprungenen Jakob Warnke (A-Jugend) und Luca Rother (zweite Mannschaft) hingegen machten ihre Sache auffällig gut. Rother gelang in der 20. Minute nach sehenswertem Doppelpass mit Jan-Christoph Kornau sogar die 1:0-Führung für die Lilahemden. Doch infolge eines schwach verteidigten Eckballs markierte Dino Maieli nur kurz darauf den Ausgleich (24.). SVBV-Keeper Bennet Knake hielt sein Team dann mit einer glänzenden Parade im Spiel, bevor Falk Zboron noch vor der Pause mit einem Doppelschlag auf 3:1 stellte (37., 43.). Bei beiden Toren ließ er seine Gegenspieler im Strafraum ganz alt aussehen.

Nur kurz nach Wiederanpfiff kamen die Gäste noch einmal heran. Justus Wicke nahm einen von Jan-Christoph Kornau über die Abwehr gechippten Ball versiert mit und verkürzte auf 2:3 (52.). Doch nach einem unglücklich verlängerten Freistoß zeigte Bruchhausen-Vilsens Abwehr erneut Zuordnungsprobleme und beobachtete das 4:2 durch Falk Zboron (60.) und schließlich sogar das 5:2 durch Darius-Georghe Uibariu (85.).

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 03.09.2018

Herren 27.08.2018 von Thomas Warnke

1. Herren: Twistringen als Stimmungskiller

SV Bruchhausen-Vilsen verliert das traditionelle Brokser-Heiratsmarkt-Heimspiel mit 1:3 gegen die Blaumeisen

Bruchhausen-Vilsen. Die Spieler des Fußball-Bezirksligisten SV Bruchhausen-Vilsen schauten nach dem Abpfiff des Spiels gegen den SC Twistringen bedröppelt drein. Der SCT erwies sich vor mehr als 200 Zuschauern als Spielverderber und Stimmungskiller, vermieste dem Neuling mit dem 3:1 (1:0)-Erfolg beim traditionellen Markt-Heimspiel gehörig die Stimmung. Damit belegt die Elf von Trainer Frank Fischer mit nur einem Pluspunkt auf dem Konto weiterhin den letzten Rang in der Fußball-Bezirksliga. „Wir waren vor dem gegnerischen Tor einfach zu grün“, traf es der auf der Tribüne arg mitleidende ehemalige Vilser Co-Trainer Lutz Wiederhold, einer der Aufstiegshelden der Vorsaison, genau auf den Punkt.

„Wir haben jetzt das zweite Heimspiel hintereinander verloren. Das können wir uns eigentlich nicht leisten“, haderte Fischer, der neben dem unglücklichen Zweikampfverhalten vor allem die Effizienz seiner Mannschaft bemängelte. „Zwei Riesendinger haben wir in der ersten Halbzeit nicht gemacht. Das fehlt dann am Ende des Tages“, monierte Fischer. Es war während der großen Drangphase der Vilser um die 20. Spielminute herum, in der sie den Führungstreffer versäumten. Nach einem Zusammenspiel mit Mathis Wohlers tauchte Moritz Warnke völlig frei vor dem Gehäuse auf, scheiterte mit seinem Flachschuss jedoch am toll reagierenden Twistringer Schlussmann Mark Schultalbers (19.). Nur eine Minute später wehrte Schultalbers einen Freistoß von Jan-Christoph Kornau mit einer weiteren Glanztat ab. An der anschließenden Hereingabe von Niklas Schröder rutschte Marten Köhler nur um Zentimeter vorbei. Das waren die Großmöglichkeiten, die Fischer ansprach.

Gäste im Glück

Effektiver erwiesen sich dagegen die Gäste, obwohl auch sie zunächst erfolglos vor dem Tor des Gegners agierten. Nach einem Chip von Maciej Ciupka befördert Hainke das Leder Richtung Tor, doch Warnke rettete auf der Linie (31.). Nachdem Christoph Harms zunächst ein Treffer wegen einer Abseitsstellung aberkannt worden war (41.), war er wenig später doch noch erfolgreich. Dabei hatte der offensive Mittelfeldspieler Glück, dass sein Schuss vom Knie des Vilsers Justus Wicke unhaltbar abgefälscht wurde (43.). „Vilsen war in der ersten Halbzeit klar am Drücker. Sie verfügen über eine robuste Mannschaft. Wir wussten, was auf uns zukommt“, bilanzierte Twistringens Spielführer Danny Lange die ersten 45 Minuten.

Szenen wie die in der 51. Minute waren genau die, die Vilsens Trainer Frank Fischer seiner Elf ankreidete: Nach eigenem Eckball von Wohlers konterten die Gäste über den schnellen Harms und Hainke schloss überlegt zum 0:2 ab. „Das darf nicht passieren“, kommentierte Fischer. Positiv war die Reaktion der Gastgeber, die schnell den Anschluss herstellten. Innenverteidiger Phil Brunkhorst lenkte dabei einen Schuss von Nico Schröder ins eigene Tor ab (53.).

Ein Paradebeispiel von Unvermögen und Effizienz boten die 76. und 77. Minute und zeigten auf, was den Unterschied zwischen beiden Teams an diesem Tag ausmachte. Zunächst passte Kai Schiffbach genau in den Lauf von Wicke, der den Ball wunderschön mitnahm, diesen dann jedoch knapp am Tor vorbeizirkelte. Wicke hätte zudem den in der Mitte bestens postierten Niklas Schröder anspielen können (76.). Im Gegenzug dann die Entscheidung: Nach einer Hereingabe von Hainke leistete sich Rechtsverteidiger Schiffbach einen Blackout und schob die Kugel ins eigene Tor (77.). Danach sah Vilsens Nico Schröder wegen wiederholten Foulspiels noch Gelb-Rot (85.). „Die Treffer sind uns im richtigen Moment gelungen. Wir waren vor dem Tor einen Tick ausgebuffter“, sagte Danny Lange. Er darf sich nach dem gelungenen Saisonstart, der den SCT auf Rang drei katapultierte, nun auf ein echtes Spitzenspiel gegen den Tabellenführer TuS Drakenburg freuen. Die Vilser dagegen sind beim Mitaufsteiger TuS Lemförde gefordert. „Wir haben vieles auch gut umgesetzt“, lässt sich Fischer nicht entmutigen.

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 27.08.2018

Herren 24.08.2018 von Thomas Warnke

1. Herren: Hoffen auf den zweiten Punkt

Bezirksliga Hannover: Dass die Bezirksliga-Saison für die Elf von Frank Fischer keine einfache wird, war im Vorfeld klar. „Für uns ist jedes Team ein starkes Brett“, sagt der Trainer des SV Bruchhausen-Vilsen. Nun empfangen die Lila-Hemden am Wochenende den SC Twistringen. „Das wird ein schweres Spiel, über einen Punkt würden wir uns freuen“, schätzt Fischer die Chancen im Duell mit den Blaumeisen realistisch ein. Doch nur auf einen Punkt spielen, das wird Vilsen ohnehin nicht machen. „Wir müssen zwanghaft auch nach vorne spielen, sonst rächt sich das.“ So hofft Fischer, dass auch dank des Brokser Heiratsmarkts die Zuschauer ein paar zusätzliche Prozentpunkte aus seinen Spielern herauskitzeln können: „Es ist sehr schade, dass wir Tabellenletzter sind, aber wir wollen den zweiten Punkt im vierten Spiel und den letzten Platz schnell verlassen“, sagt Fischer. Trotz der Tatsache, dass der SCT als Favorit in die Partie geht, will Co-Trainer Thomas Thiede nicht von einer klaren Angelegenheit sprechen. „Gerade weil Brokser Markt ist, wird Vilsen alles reinwerfen und uns das Leben schwermachen.“ Doch die Twistringer wollen sich ihrerseits die Punkte, die sie beim 1:3 gegen den TuS Sudweyhe liegen gelassen haben, wiederholen.

Anpfiff: Sonnabend um 18 Uhr in Br.-Vilsen

 

Herren 24.08.2018 von Thomas Warnke

Ü50 Oldies SG Bruchhausen-Vilsen/Süstedt: Vilsen/Süstedt löst Ticket für die Endrunde

Bruchhausen-Vilsen/Süstedt. Die Ü50-Fußballer der SG Bruchhausen-Vilsen/Süstedt können sich schon jetzt auf den 25. Mai kommenden Jahres freuen: Dann werden sie an der Endrunde der Ü50-Niedersachsenmeisterschaft auf der Anlage des VfL Löningen aus dem Kreis Cloppenburg teilnehmen. Durch einen deutlichen 6:0-Sieg über die SG Belsen/Bergen/Eversen lösten sie das Ticket für die Finalrunde. Mit dabei sein wird auch der SV Mörsen-Scharrendorf, der als Dritter der vergangenen Titelkämpfe automatisch qualifiziert ist. Insgesamt werden 32 Mannschaften um den Turniersieg spielen. Titelverteidiger ist die SG Heidetal-Ilmenau.

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 24.08.2018

Herren 20.08.2018 von Thomas Warnke

1. Herren: Bassum trifft und siegt wieder

Der TSV feiert dank Manka Maduns Tor einen 1:0-Erfolg beim SV Bruchhausen-Vilsen

Bruchhausen-Vilsen. Der TSV Bassum hat den Befreiungsschlag in der Fußball-Bezirksliga gelandet und nach zwei Spielen ohne Tor und mit nur einem Punkt den ersten Sieg gefeiert. Beim SV Bruchhausen-Vilsen setzte sich die Mannschaft von Trainer Torsten Klein am Sonntagnachmittag mit 1:0 (1:0) durch. Manka Madun erzielte das Tor des Tages. Die Gastgeber erlebten vom Ergebnis her keine schöne Heimspiel-Rückkehr auf Bezirksebene. Insgesamt war Trainer Frank Fischer dennoch nicht unzufrieden. "Uns fehlt der eine Punkt, das stimmt, aber ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Sie hat besonders in der zweiten Halbzeit gut gespielt. Wir hätten ein Unentschieden verdient gehabt."

Freilich sah Torsten Klein das ein bisschen anders: "In der ersten Halbzeit waren wir klar überlegen und auch spielerisch besser. In der zweiten Halbzeit hätten wir auch ein Gegentor kassieren können, aber insgesamt hatten wir mehr Chancen", argumentierte der Coach für einen durchaus verdienten Erfolg seiner Elf. Allzu lange mit dieser Frage aufhalten wollte er sich allerdings nicht: "Eigentlich ist es mir egal, ob der Sieg verdient ist oder nicht. Für uns ist wichtig, dass wir gewonnen haben." Bei einer Niederlage wäre der TSV erst einmal im Keller hängen geblieben. Nun hat er sich trotz großer personeller Sorgen erst einmal etwas Luft verschafft und kletterte auf Rang zehn. Vilsen dagegen rutschte auf den vorletzten Rang ab. Ein Beinbruch ist das nicht, schließlich sind die Lila-Hemden auf eine gesamte Saison Abstiegskampf eingestellt. Deshalb zählte für Fischer auch die Steigerung seiner Elf nach der Pause mehr als der derzeitige Tabellenstand. "Fußballerisch war es mit Sicherheit kein Rückschritt. Wir haben den Ball ganz gut laufen lassen. Man darf auch nicht vergessen, dass Bassum kein Fallobst ist."

Dass diese Aussage nicht aus der Luft gegriffen ist, wurde vor allem im ersten Durchgang deutlich, in dem die Gäste Vorteile hatten. Sie agierten ballsicherer als die Gastgeber, die nur selten klare Aktionen im Ballbesitz hatten. Auch die Bassumer brauchten eine gewisse Anlaufzeit, waren insgesamt aber zielstrebiger. Besonders Manka Madun bekamen die Vilser nicht in den Griff. Um den jungen Angreifer herum machten Tobias Cordes, Wilke Kluge und auch Marco Baier recht ordentlich Betrieb. Eine wichtige Rolle spielte auch Benjamin Bauer. Der Sechser, der am Spieltag seinen 31. Geburtstag feierte, gab ein gutes Startelfdebüt und half mit, die Balance im Bassumer Spiel zu wahren. "Seine Erfahrung hat uns geholfen", war Klein mit der Premiere Bauers zufrieden. Herausheben wollte er keinen Akteur: "Alle Jungs wussten, wie wichtig das Spiel ist und haben alles dafür getan, dass wir gewinnen." Im guten Kollektiv wussten neben Madun und Kluge auch Patrik Remmert und Nils Schäffer zu gefallen.

Dass Manka Madun mit seinem Tor den Unterschied machte, war letztlich folgerichtig. Er zeigte sich quirlig, sehr beweglich und startete immer wieder Läufe in die Tiefe. Einen davon auch in der entscheidenden Szene. Alexander Pestkowskis Zuspiel kam punktgenau und der Stürmer traf flach ins Eck (22.). Nach 202 Minuten platzte der Bassumer Knoten in der neuen Bezirksliga-Saison. Vilsen hielt vor allem kämpferisch dagegen und hatte seinen ersten durchdachten Angriff nach etwas mehr als einer halben Stunde, Nico Schröder verfehlte an dessen Ende jedoch per Kopf das Ziel (33.). Insgesamt hinterließ Bassum jedoch den besseren und vor allem den reiferen Eindruck und verbuchte auch die Mehrzahl der Abschlüsse für sich.

Im zweiten Durchgang agierten die Gastgeber offensiver und druckvoller, während die Bassumer mit Wilke Kluge und später auch Mathis Hoffmann zwei Stützen mit Verletzungen verloren und nicht mehr die Sicherheit der ersten Hälfte ausstrahlten. Meist wurden die Gastgeber dann gefährlich, wenn Jan-Christoph Kornau das Spiel mit seinen Diagonalbällen verlagerte. Längst nicht alle dieser langen Pässe fanden den Mitspieler, doch wenn sie ankamen, schafften sie Freiräume. So leitete er die Chancen von Niklas Schröder und Florian Wacker ein (54., 70.). Beide konnten Torhüter Dominik Overmeyer jedoch nicht überwinden. Auch Nico Schröder fand im Bassumer Schlussmann seinen Meister (80.). Vilsen zeigte Leidenschaft, war im Abschluss jedoch glücklos. "Wir haben den Ball phasenweise gut laufen lassen", fand auch Fischer. Er schränkte allerdings ein: "Am Ende des Tages haben wir etwas zu wenig Druck aufgebaut und waren im letzten Pass etwas zu ungenau." Dann, das zeigte sich erneut, wird es in der Bezirksliga schwer. "Wir lernen noch", wusste Fischer, dass seine Elf zwar schon vieles gut macht, aber noch ein paar Nuancen zu den etablierten Siebtligisten fehlen. Zu diesen zählt auch der TSV Bassum, der sicherlich nicht glänzte, aber den Sieg recht abgezockt nach Hause brachte. Er hätte es sich auch durchaus einfacher machen können, hätte er nur eine seiner Möglichkeiten genutzt. Besonders in der Schlussphase boten sich die Räume zum Kontern, die Gäste nutzten sie aber nicht. Doch darüber konnte Klein hinwegsehen angesichts des ersten Pflichtspielsieges in der jungen Saison.

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 20.08.2018

Herren 17.08.2018 von Thomas Warnke

1. Herren: Acht Jahre des Wartens enden

Bezirksliga Hannover: Am Sonntag liegt das 2:4 gegen den SC Marklohe, das bislang letzte Bezirksliga-Heimspiel des SV Bruchhausen-Vilsen,genau 3002 Tage zurück. Im Mai 2010 war das. Trainer Frank Fischer weiß das noch genau, stand er doch damals beim TSV Bassum an der Seitenlinie. Während der sich rettete, stieg der SVBV ab. Nun ist er zurück, und Fischer trifft nach dem SV Heiligenfelde erneut auf einen Ex-Verein. Er und sein Team freuen sich auf die Begegnung. „Wir sind motiviert. Unter der Woche haben alle für uns gespielt“, sagt er. Seine Elf kann mit einem Sieg einen Satz machen bis auf Platz zehn. Die Bassumer stehen nach nur einem Punkt aus zwei Spielen unter Zugzwang. Vor allem offensiv drückt der Schuh: Noch wartet die Elf von Torsten Klein auf das erste Saisontor.

Anpfiff: Sonntag um 15 Uhr in Br.-Vilsen

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 17.08.2018

Herren 13.08.2018 von Thomas Warnke

1. Herren: Erster Dämpfer für Lila-Hemden

Wetschen/Bruchhausen-Vilsen. Der SV Bruchhausen-Vilsen hat in der Bezirksliga Hannover beim TSV Wetschen mit 0:4 (0:0) verloren und als Liganeuling erstmals Lehrgeld bezahlen müssen. Am zweiten Spieltag kassierte Vilsen nach ordentlicher ersten Halbzeit in der zweiten Hälfte gleich vier Gegentreffer, deren Zustandekommen den Trainerstab betrübte: „Das war nicht so schön“, kommentierte Betreuer Norbert Schmusch knapp, „zwei Dinger haben wir uns praktisch selber reingemacht, danach ging die Ordnung verloren.“

Im ersten Durchgang agierten die Gäste durchaus noch auf Augenhöhe mit dem Favoriten, erarbeiteten sich gar ein kleines Chancenplus. Nach zehn Minuten testete Mathis Wohlers TSV-Keeper Jan Rösler mit einem Distanzschuss, der den Ball prallen ließ. Florian Wackers Nachschuss stand auf der Linie ein Wetschener Abwehrbein im Wege. Kurz darauf versuchte es Wohlers erneut, diesmal mit einem raffinierten Heber aus 32 Metern, die Kugel segelte knapp am Tor vorbei. Die Gastgeber bekamen kurz vor der Pause ihre große Chance zur Führung. Steffen Winkler nahm einen langen Ball gekonnt mit und zog aus zehn Metern ab, doch SVBV-Schlussmann Bennet Knake war zur Stelle. Im Gegensatz zur 52. Minute, als der Keeper bei einer Flanke unentschlossen auf der Linie verharrte und die Innenverteidigung ebenfalls keine gute Figur machte: Hinnerk Mittendorf nahm das Geschenk an und schob die Kugel über die Linie. Mit dem Eigentor von Mathis Wohlers vier Minuten später, der das Leder nach einem Eckball so gar nicht traf, dass es schließlich im kurzen Eck einschlug, brach jeder Widerstand zusammen.

Die Hausherren ließen Ball und Gegner nun laufen und erhöhten in der 77. Minute sehenswert auf 3:0. Nach feinem Doppelpass zirkelte Nils Unger den Ball von der Strafraumgrenze unhaltbar ins lange Eck. Und es sollte noch schlimmer kommen. In den Schlussminuten verletzte sich der eingewechselte Mathis Mann und konnte nicht weiterspielen. Sein Gegenspieler Hendrik Rahe hingegen schon. Er drosch das Spielgerät zum 4:0-Endstand in die Maschen (83.).

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 13.08.2018

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