header
Herren 13.11.2017 von Thomas Warnke

1. Herren: Vilsen verspielt 1:0-Führung

Geführt und doch verloren. Nach ihrer zwischenzeitlichen Erfolgsserie haben die Fußballer des SV Bruchhausen-Vilsen ihre Kreisliga-Partie beim aufstrebenden TuS Wagenfeld mit 1:4 (1:1) verloren.

Nach gutem Start und anfänglicher 1:0-Führung durch Mathis Wohlers (29.) kassierten die Vilser noch vier Gegentore. Zunächst Jannik Kläning (32.) und im zweiten Durchgang noch Gheorhe-Voicu Ponta (46.), noch einmal Kläning (52.) und zum Schluss Roman Esanu (87.) machten den Sieg für die Hausherren perfekt. Eine Viertelstunde vor Schluss sah Moritz Warnke zudem die Gelb-Rote Karte und musste vorzeitig vom Platz.

"Das ist blöd gelaufen. Wir haben vermeidbare Fehler gemacht", ärgerte sich Vilsens Mannschaftsbetreuer Norbert Schmusch. Er haderte aber nicht nur mit der zweiten Niederlage in Folge, sondern auch mit den teilweise streitbaren Pfiffen des Schiedsrichters Sedat Ahmetoic.

Dennoch gehörte den von Frank Fischer trainierten Vilsern die Startphase. Mathis Wohlers verzeichnete gleich in der dritten Minute eine Großchance, vergab aber aus acht Metern. Nach knapp einer halben Stunde verwertete er dann eine Vorlage Kai Schiffbachs. Mehr gelang den Gästen nicht mehr. Noch vor der Pause fiel der Ausgleichstreffer nach einem strittigen Freistoß für den TuS. Den Gastgebern gehörte dann die zweite Hälfte. "Wir haben uns nicht aufgegeben, Wagenfeld hat aber besser gekämpft", bilanzierte Schmusch. Bis auf eine Großchance durch Malte Löffler kam der SVBV kaum noch zum Zug. In der Schlussphase dezimierten sich die Lila-Hemden dann noch selbst, da war die Partie aber schon gelaufen.

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 13.11.2017

Herren 10.11.2017 von Thomas Warnke

Ü50 Oldies SG Bruchhausen-Vilsen/Süstedt: Gruppenauslosung und Spielpläne für die Ü50-Niedersachsenmeisterschaft am 12.05.2018 online

Die Gruppen für die Ü50-Niedersachsenmeisterschaft sowie die Spielpläne sind online. Die Gruppe unserer Ü50 besteht aus:

SG Emstek-Bühren (CLP)

SV Olympia Laxten (EL)

SG Harsefeld/Apensen (STD)

SG Bruchhausen-Vilsen/Süstedt (DH)

Herren 09.11.2017 von Thomas Warnke

1. Herren: Insgesamt zufrieden

Frank Fischer war nicht sonderlich verärgert über die 1:3-Niederlage gegen den TuS Sudweyhe II. Der von ihm trainierte Fußball-Kreisligist SV Bruchhausen-Vilsen rief nicht sein gesamtes Potenzial ab, unterlag aber auch einem starken Gegner. „Lieber so als gegen ein schlechtes Team“, bilanzierte Fischer. Außerdem machte er auch positive Aspekte aus: Florian Wacker etwa habe für viel Schwung gesorgt und auch Hassan Ibrahim eine gute zweite Halbzeit gespielt. Der SV-Coach wünschte sich aber noch mehr Wechselmöglichkeiten. „Ich würde gerne mehr rotieren, dafür fehlen aber zu viele Spieler“, schilderte er. Einen Dennis Böschen oder Christian Mewes hätte er gegen den TuS gerne aufgeboten. Insgesamt zeigte sich Fischer aber zufrieden, 27 Punkte aus 13 Spielen seien eine gute Bilanz. „Es ist aber zu erkennen, dass wir oben nichts zu suchen haben. Dafür fehlt zu viel“, stellte er selbstkritisch fest.

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 07.11.2017

Herren 06.11.2017 von Thomas Warnke

1. Herren: Von der Spitze entfernt

Der SV Bruchhausen-Vilsen unterliegt dem TuS Sudweyhe II mit 1:3

Bruchhausen-Vilsen. Die Fußballer des SV Bruchhausen-Vilsen waren sichtlich unzufrieden mit dem, was sie im Kreisliga-Heimspiel gegen den TuS Sudweyhe II abgeliefert hatten. Nach zuletzt fünf Siegen in Folge war das 1:3 (0:1) zweifelsohne ein ärgerlicher Rückschlag – und die erst Heimpleite der Saison. „Das war eine schlechte Leistung“, bilanzierte Kapitän Niklas Schröder und fragte in Richtung Trainer Frank Fischer, worauf diese zurückzuführen sei. „Wir sind keine Kreisliga-Spitzenmannschaft“, entgegnete Fischer.

Dabei begannen die ersten Minuten verheißungsvoll, Mathis Mann scheiterte an TuS-Keeper Kevin Rajes (6.). Mit der Zeit übernahmen die Gäste zunehmend die Kontrolle über das Spiel und nagelten die Vilser am Strafraum fest. Erstmals aufhorchen ließ Hannes Lüdeke, Mathis Mann grätschte ihm das Spielgerät vor dem Abschluss aber noch weg (19.). Die beste Chance hatte Dennis Hoormann auf dem Fuß, sein flacher Freistoß prallte jedoch an den Pfosten (30.). Effizienter war da Eike Dziuba, der nach starkem Zuspiel von Hannes Lüdeke zum 1:0 abschloss (33.). Auch in der Folge schafften die Vilser nur wenig Entlastung. Im Gegenteil. Schlussmann Tobias Stuwe musste noch einmal gegen Dziuba klären (39.). Eine Minute später verzog Lüdeke.

Sudweyhe II behält die Oberhand

Im zweiten Durchgang behielten die Sudweyher die Oberhand und legten prompt das 2:0 nach. Wieder war es Lüdeke, der die gegnerische Abwehr im Zentrum durchbrochen hatte. Er sah rechts neben sich den besser postierten Jan Ahrlich, legte ihm den Ball auf – und Ahrlich traf ins lange Eck (55.). Der TuS versäumte es jedoch, für die Vorentscheidung zu sorgen. Denn die Vilser begehrten weiterhin auf, ließen in der Offensive allerdings Präzision und Kreativität vermissen. Flanken, auch nach Standards, kamen ungenau und zu schwach. Pässe in die Schnittstelle blieben in der gegnerischen Abwehr hängen. Da waren die Sudweyher Offensivkräfte präsenter und gefährlicher.

Klar war trotzdem, dass ein Anschlusstreffer immer möglich war. So geschah es denn auch in der 79. Minute, als Malte Löffler Niklas Schröders Flankenball per Kopf hinter die Linie drückte. Plötzlich waren die Hausherren wieder da, drängten auf den Ausgleich und brachten viel Tempo in ihre Angriffe. Mathis Wohlers verzog nach einem Eckball knapp (81.). Zwei Zeigerumdrehungen später scheiterte Moritz Warnke am Pfosten. Mit einem Konter entschieden die Sudweyher dann jedoch die Partie und machten die Vilser Hoffnungen auf etwas Zählbares in der 85. Minute zunichte: Die Vorlage für den Schützen Dennis Steinbrenner kam von Eike Dziuba. Seine Flanke segelte punktgenau auf den zweiten Pfosten, sodass Steinbrenner nur noch zum 1:3 vollenden musste.

Angesichts dieser starken Vorstellung, die auch Frank Fischer würdigte, war TuS-Trainer Arne Janßen vollauf zufrieden. „Die Mannschaftsleistung war klasse. Jeder hat sich reingehauen. Wir haben eine gute Mischung aus Kampf und Spiel gefunden“, lobte er. Er hätte sich höchstens gewünscht, dass es zum Ende nicht wieder so spannend werden würde. „Das müssen wir früher klar machen“, sagte er. Frank Fischer sah ein, dass die Sudweyher stärker waren. „Die letzten beiden Spiele gegen Mörsen haben viel Kraft gekostet. Wir werden uns aber wieder erholen und Gas geben“, kündigte er an.

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 06.11.2017

Herren 23.10.2017 von Thomas Warnke

1. Herren: Neue Spannung im Titelkampf

Der SV Bruchhausen-Vilsen erkämpft sich ein 2:1 gegen Spitzenreiter Mörsen

Bruchhausen-Vilsen. Der SV Bruchhausen-Vilsen hat das Titelrennen in der Fußball-Kreisliga wieder spannend gemacht. Durch ein 2:1 (1:0) im Spitzenspiel gegen den SV Mörsen-Scharrendorf rückte das Team von Trainer Frank Fischer dem Tabellenführer bis auf drei Punkte auf den Pelz und bleibt in Lauerstellung auf Rang drei.

Den Mörsenern, die ohne ihren in einem Kurzurlaub weilenden, zuletzt überragenden Mittelfeldmotor Storven Bockhorn auskommen mussten, gehörten die ersten zehn Minuten. Serdar Uludasdemir setzte einen Schussversuch knapp über das Tor (5.). Fünf Minuten später bekam der Angreifer einen langen Ball nicht unter Kontrolle, sodass der Vilser Torhüter Tobias Stuwe locker aufnehmen konnte. Trotz Mörsener Überlegenheit gelang den Gastgebern schließlich das Führungstor. Malte Löffler schlug einen langen Ball in den Mörsener Strafraum. Durch den Fehler eines Gästeverteidigers kam Mathis Wohlers frei zum Schuss und traf ins flache Eck (13.). Glück hatten die Gäste in der 20. Minute, als Niklas Schröder einen Flankenball eher erwischte als der herauseilende SVMS-Torhüter Marcel Bavendiek. Doch das Leder trudelte knapp am rechten Pfosten vorbei. Vier Minuten später konnte Bavendiek einen Schuss von Wohlers aus halblinker Position zur Ecke lenken. Kurz darauf klärte Bavendiek gegen den freistehenden Malte Löffler (28.). Dann übernahmen wieder die Gäste das Zepter und hatten Pech, dass Mirsad Stublla seinen herrlich über die Mauer gezirkelten Freistoß an den Querbalken setzte (32.). Uludasdemirs scharfe Hereingabe verfehlte knapp das Tor (38.). Zwei Minuten vor dem Halbzeitpfiff scheiterte Uludasdemir nach einem langen Ball von Bastian Bösking am Vilsens Keeper Tobias Stuwe, der per Fußabwehr klärte.

Mannhafter geworden

Vilsens Trainer Frank Fischer sah eine sehr starke Mörsener Mannschaft, gegen deren Dauerpressing das eigene Team erfolgreich Widerstand leistete. "Wir haben heute gegen eine stärkere Elf gewonnen. Es war toll, wie wir uns zur Wehr gesetzt haben. Die ganze Mannschaft hat sich heute reingehauen und es gab dabei viele Helden. Im Gegensatz zur vorherigen Serie hat sich das Team weiterentwickelt, ist mannhafter geworden", lobte der zufriedene Coach den leidenschaftlichen Auftritt. Auch im zweiten Abschnitt stemmte sich der Tabellendritte erfolgreich gegen die Angriffe des Ligaprimus. Und konnte selbst noch den vorentscheidenden Nadelstich setzen. Löffler schlug einen langen Ball durch die gegnerische Schnittstelle auf Wohlers, der seinen zweiten Treffer perfekt machte (57.). "Das war ein Sechs-Punkte-Spiel. Durch diesen Sieg sind wir bis auf drei Punkte an Mörsen herangerückt. Wir haben alle bravourös gekämpft, vielleicht haben wir den Sieg etwas mehr gewollt", hob der doppelte Torschütze die gute Mannschaftsleistung hervor. Auch nach dem 0:2-Rückstand gaben sich die Gäste nicht geschlagen. "Ich kann der Mannschaft in Sachen Einsatz und Willen keinen Vorwurf machen. Wir hatten gefühlt 75 Prozent Spielanteile, waren lediglich vor dem Tor zu unentschlossen", analysierte SVMS-Spartenleiter Andreas Siegmann, der Trainer Friedhelm Famulla an der Seitenlinie vertrat. So kam der Spitzenreiter schon bald nach dem zweiten Gegentor zum Anschlusstreffer. Kapitän Dirk Landwehr profitierte dabei von einem Abwehrschnitzer des Vilser Innenverteidigers Marcel Schröder, der zuvor über den Ball trat und traf aus wenigen Metern (64.).

Doch mit Kampf und Leidenschaft retteten die Platzherren den knappen Vorsprung gegen weiter drängende Gäste über die Zeit, und hatten in den Schlussminuten das Glück der Tüchtigen. Nach einer Ecke von Uludasdemir nahm Christian Horstmann den Ball direkt, doch der nach der Pause eingewechselte Marten Köhler warf sich beherzt in den harten Schuss und rettete auf der Linie (90.). Eine Minute später zirkelte Uludasdemir seinen Freistoß knapp am rechten Torpfosten vorbei, womit die Vilser auch die letzte brenzlige Situation überstanden hatten. "An der Spitze der Kreisliga wird es jetzt wieder kuschelig", bemerkte der Platzsprecher der Vilser zum Abschluss treffend.

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 23.10.2017

 

Herren 16.10.2017 von Thomas Warnke

1. Herren: Vilsen siegt in Unterzahl

Dickel/Bruchhausen-Vilsen. Unter schwierigen Bedingungen musste der SV Bruchhausen-Vilsen sein Auswärtsspiel in der Fußball-Kreisliga beim SV Dickel bestreiten, gewann aber überraschend noch mit 4:2 (3:1). Trainer Frank Fischer musste vorab schon auf acht Spieler verzichten und mit Leihgaben aus der A-Jugend sowie der zweiten Mannschaft aufstocken. Zu allem Überfluss verletzte sich dann auch noch Torhüter Bennet Knake beim Aufwärmen schwer und musste ins Krankenhaus. "In diesem Jahr wird er wohl kein Spiel mehr machen", sagte Fischer ernüchtert.

Ersetzt wurde Knake durch Stürmer Niklas Schröder, der bereits nach sieben Minuten den Ball aus den Maschen holte. Einen Freistoß fälschte Hannes Nölker ab, Schröder rutschte aus und verpasste die Parade. Vier Minuten später dezimierten sich die Gäste selbst: Kapitän Dennis Böschen ging mit zu hohem Bein voran und sah dafür die Rote Karte. "Das war berechtigt. Er wird uns bestimmt auch drei bis vier Wochen fehlen", bilanzierte Fischer. Mit einer "famosen Leistung", wie der Trainer schwärmte, gelang seinen zehn Spielern aber die Trendwende. Einen Freistoß Malte Löfflers lenkte Feizal Alkozei zum Ausgleich ins Netz (32.). "Aber auch der Freistoß war sehr gut", lobte Betreuer Norbert Schmusch. Vor der Pause ergatterte sich Löffler den Ball und traf im Alleingang zum 2:1 (41.). Das 3:1 erzielte Alkozei, nachdem Justus Wicke an Dickeler Schlussmann gescheitert war (44.). Die Gastgeber kamen noch zum 2:3-Anschlusstreffer durch Nölker, holten sich dann aber zwei Rote Karten ab und ließen Löffler das 4:2 schießen (90.+4).

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 16.10.2017

Herren 09.10.2017 von Thomas Warnke

1. Herren: Vilsens Joker leiten gegen Brockum die Wende ein – 2:1

Bruchhausen-Vilsen. Die Aufstiegsplätze sind zwar immer noch ein gutes Stück entfernt, doch die Fußballer des SV Bruchhausen-Vilsen in der Spur. Mit dem 2:1 (0:1)-Erfolg über den TSV Brockum verbuchten die Lila-Hemden nun den dritten Sieg in Folge. Weil parallel der TSV Holzhausen-Bahrenborstel beim TuS Wagenfeld nicht über ein 2:2 hinauskam, schob sich der SVBV auf Platz drei vor.

Dieser Dreier war jedoch ein hartes Stück Arbeit für die Gastgeber. „Wir haben eine sehr unkonzentrierte und schlechte erste Halbzeit gespielt“, sagte Lutz Wiederhold, der den privat verhinderten Betreuer Norbert Schmusch vertrat. Das begann schon in der Anfangsphase, als eine Kopfballrückgabe Kai Schiffbachs verunglückte und gegen die Latte knallte.

Die Gastgeber bestimmten zwar im weiteren Spielverlauf das Geschehen, zeigten sich aber zu schwach im Abschluss. Allein Dennis Böschen kam auf drei gute Gelegenheiten: Allerdings wurden seine Versuche auf der Linie geklärt (20.), vom Schiedsrichter wegen Abseits abgepfiffen (30.), oder er setzte den Ball neben das Tor (43.). Besser machten es die Gäste, die einen Konter schnell über drei Stationen ausspielten. Björn Frerking legte für Finn-Lukas Hoppe auf, der aus sechs Metern zum 1:0 für die Gäste traf (38.).

Mit diversen Umstellungen und Auswechslungen brachten die Vilser zur zweiten Halbzeit neuen Schwung auf den Platz, wodurch die Partie noch gedreht wurde. Das 1:1 legte Joker Dorian Klinger für Christian Mewes auf (52.), der Treffer zum 2:1 gelang dem ebenfalls eingewechselten Moritz Warnke. Der Trainer hatte also ein glückliches Händchen. „Durch die zweite Halbzeit ist der Sieg verdient, wir haben nichts mehr zugelassen“, freute sich Wiederhold.

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 09.10.2017

Herren 02.10.2017 von Thomas Warnke

1. Herren: Geniestreich entscheidet tristen Kick

Nach regnerischen 90 Minuten setzt sich der SV Bruchhausen-Vilsen knapp gegen Aufsteiger Gödestorf durch

Osterholz/Gödestorf. Es war kein fußballerischer Leckerbissen, was sich da am Samstagnachmittag neben dem schicken und noch recht neuen Drei-Dörfer-Haus in einer Ortschaft vor den Toren Sykes abspielte. Da waren zum einen die – vorsichtig gesagt – ungemütlichen Rahmenbedingungen mit Regen und Kälte.

Und da waren zwei Kreisliga-Teams, die auch wegen der äußeren Bedingungen nicht auf dem Höhepunkt ihrer sportlichen Kreativität waren. In der Tabelle hatte die 0:1 (0:1)-Niederlage der heimischen TSG Osterholz-Gödestorf gegen den SV Bruchhausen-Vilsen Auswirkungen, die nach einem Drittel der Saison schon einen Trend aufzeigen. Und der gefällt den einen mehr als den anderen.

Denn während Vilsen sich in der Spitzengruppe etablierte, kommt die TSG weiterhin auf keinen grünen Zweig. „Wir haben einfach das Pech an den Stiefeln, sind aber weit davon entfernt, dass wir nervös werden“, meinte Routinier Frank Weseloh, der gemeinsam mit Jan Lorenz den Spielertrainer gab. Das Trainerteam Karsten Köitsch und Andrè Hanke konnte nicht dabei sein.

Als Beobachter am Spielfeldrand fungierte Betreuer Eike Wienbarg. Der hatte keinen Klassenunterschied gesehen und lag damit auf einer Linie mit seinem Vilser Kollegen Norbert Schmusch. „Die Gödestorfer sind nicht so schlecht, wie sie dastehen.“ Und doch standen sie wieder ohne Punkte da.

Ein Grund war die effektive Chancenverwertung, denn das 0:1 durch Niklas Schroeder war die erste von wenigen Vilser Möglichkeiten. Einen unnötigen Ballverlust der TSG nahm Dennis Böschen gern an, setzte sich auf der rechten Seite durch, legte den Ball zurück, den Schroeder zum Tor des Tages einschob (24.). Eine schöne Kombination“, freute sich Schmusch.

Auch das Zusammenspiel von Christian Mewes mit Florian Wacker war sehenswert. Doch Wacker wollte es zu genau machen und schoss am Winkel vorbei (60.). Auf der Gegenseite sorgte Frank Weseloh für Gefahr. „Den kann man wegen seiner Geschwindigkeit nicht so richtig ausschalten“, lobte Schmusch. Doch Weseloh konnte die Chance nicht nutzen (12.). „Wir hatten etwas Bedenken wegen Standardsituationen, die waren zuletzt nicht unbedingt unsere Spezialität. Aber diesmal haben wir gut verteidigt“, kommentierte Schmusch. Für Stabilität sorgte die Vilser Abwehr, überwiegend mit jungen Leuten besetzt. Kai Schiffbach, Mathis Mann (der Sohn der Vilser Torwartlegende Andreas Mann), Marcel Schröder und Justus Wicke machten ihre Sache gut.

Routinier Lutz Wiederhold, mit Anfang 40 fast doppelt so alt und trotzdem gesetzt, stand diesmal nur in Zivil neben dem Spielfeld. Auffälligster Akteur war aber Jonas Enkelmann. Der ist auch gerade aus der A-Jugend gekommen und machte als Sechser einen guten Eindruck. „Bärenstark wie in den letzten Spielen“, so Schmusch. Allerdings beginnt Enkelmann mit einem Studium und wird wohl nur noch selten auflaufen können.

Da auch die TSG Osterholz-Gödestorf kompakt stand, blieben Chancen Mangelware. Das Spiel wurde in der Folge eher kämpferisch, später stand an einigen Stellen sogar das Wasser auf dem Platz – Flachpässe und gepflegter Kombinationsfußball waren da unmöglich. Das bestätigte auch Weseloh. „Es wurde viel gegrätscht.“

Die TSG kam oft nur bis zum gegnerischen Strafraum, einige hohe Hereingaben von Malte Garlich verpufften. Als die TSG in den letzten Minuten mehr nach vorne versuchte, kam Bruchhausen-Vilsen zu mehr Anteilen, ohne allerdings große Wirkung zu erzielen. Schmusch schloss: „Das war ein Arbeitssieg. Über ein Unentschieden hätten wir uns auch nicht beklagen können.“

Wohl auch deshalb meinte Weseloh: „Wir hatten schon Niederlagen, nach denen wir uns schlechter gefühlt haben. Auch heute hat sich gezeigt, dass wir mithalten können.“

„Die Gödestorfer sind nicht so schlecht, wie sie dastehen.“
Norbert Schmusch, SV Bruchhausen-Vilsen

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 02.10.2017

Herren 01.10.2017 von Werner Kastendieck

Ü50 Oldies SG Bruchhausen-Vilsen/Süstedt: Turbulenter September für die Oldies

Nach dem wir in der ersten Septemberwoche ein Spiel gegen Weyhe Lahausen wegen Spielermangels absagen mussten fanden wir uns nach dem Auftaktunentschieden gegen Asendorf am Tabellenende wieder .Aber dann folgten drei deutliche Heimsiege mit 7:0   9:0 und 8:1 !!!!! Nun waren wir schon 3. mit 3 Punkten Rückstand auf die Tabellenführer Osterbinde und Weyhe Lahausen.Im Spitzenspiel gegen Osterbinde stand es zur Halbzeit nach 0:1 Rückstand 1:1. In der zweiten Halbzeit gelang uns nach einer Leistungssteigerung und tatkräftiger Unterstützung des Gegners ein klarer 6:1 Sieg !!! Nach der gleichzeitigen Niederlage von Weyhe Lahausen gegen den Tabellenletzten sind wir jetzt dank des guten Torverhältnis Tabellenführer.Jetzt ist die Herbstmeisterschaft unser nächstes Ziel.

Herren 30.09.2017 von Thomas Warnke

1. Herren: Geerdeter Routinier

Kai Schiffbach ist überzeugt vom Potenzial der Vilser Kicker – Aufstieg inklusive

Bruchhausen-Vilsen. In der jungen Fußball-Truppe des SV Bruchhausen-Vilsen zählt Kai Schiffbach mit seinen 30 Jahren schon zu den Veteranen. Gut, da sind noch Lutz Wiederhold, Christian Mewes, Simon Röper und Dennis Böschen, die beim Kreisligisten zur gleichen Garde zählen. „Sonst sind aber eigentlich alle zwischen 20 und 25 Jahre alt“, sagt Schiffbach.

Gleichzeitig zählt der Defensiv-Akteur zu den Dienstältesten bei den Lila-Hemden. Die ersten fußballerischen Schritte ging er beim SVBV und kehrte dorthin nach zwei Jahren Zwischenstation beim TuS Syke auch wieder zurück. Damals selbst noch frisch bei den Herren, hält er den Vilsern seitdem die Treue. Da trieb auch das Tourismus-Studium, das mit vielen Reisen verbunden war, oder ein arbeitsintensiver Job keinen Keil dazwischen. In dieser Zeit spielte er zwar weniger und half vor allem in der Reserve aus. „Aber seit 2013 bin ich zurück“, sagt der gelernte Rechts- und Innenverteidiger.

Die Altersunterschiede in seinem Team scheinen Kai Schiffbach aber nicht zu stören. „Das passt gut, die Stimmung ist super. Wir haben Spaß im Training“, sagt er. Zuletzt klappte es auch auf dem Platz immer besser. Aus den vergangenen fünf Partien nahmen die Vilser vier Siege mit. Drei davon fuhren sie mit 5:1 ein. Nebenbei zogen sie im Pokal gegen den TSV Drentwede mit einem 3:0 in die nächste Runde ein.

Ohnehin weist die von Frank Fischer trainierte Mannschaft erst eine Niederlage aus acht Partien auf, diese und zwei Unentschieden trübten die Anfangsphase aber. Auch Schiffbach spricht von einem „holprigen Start, wir waren lethargisch“. Die Mannschaft habe noch etwas gebraucht, um sich einzuspielen. „Vielleicht lief die Vorbereitung etwas zu gut“, mutmaßt Schiffbach, immerhin sei etwa der Wietzen-Cup mit dem zweiten Platz erfolgreich verlaufen.

Auch vor der Saison wurde der SV Bruchhausen-Vilsen als Kandidat für die oberen Plätze der Kreisliga gehandelt. Umso mehr verwunderte dieser mäßige Start. Von Übermut habe er aber in den eigenen Reihen nichts beobachtet, beteuert Kai Schiffbach. „Frank und der Verein sorgen schon für Ruhe“, stellt er klar. Auf lange Sicht sei das Ziel durchaus der Aufstieg in die Bezirksliga. „Das ist auch realistisch. Unsere Jugendarbeit ist top“, lobt Schiffbach die Vilser Nachwuchsabteilung.

Direkten Erfolgsdruck würden die Verantwortlichen dabei aber nicht aufbauen. „Wir wissen, dass das Zeit braucht“, stellt der Abwehrspieler klar. Schließlich gebe es auch Unterschiede zwischen dem Jugend- und Herrenbereich. Die jungen Spieler an die neuen Herausforderungen heranzuführen, ist vor allem die Aufgabe des Trainers. „Man sieht die Verbesserung und Steigerung stark“, findet er. Aber auch Routiniers wie eben Kai Schiffbach sind da gefragt. „Wir sollen auch mal ein Wörtchen sagen und die Jungen leiten – aber das brauchen wir nicht oft“, sagt er über das Zusammenspiel innerhalb der Mannschaft.

Die Ansprüche des Trainers und das Talent des Kaders lassen es fast unausweichlich erscheinen, dass irgendwann auch direkt die Bezirksliga in Angriff genommen werden soll. In der hat Kai Schiffbach bislang noch nie im Herrenbereich gespielt, ein Aufstieg wäre auch für ihn ein Novum.

Allerdings lässt der 30-Jährige offen, ob er diesen Weg auch noch weiter mitgehen würde. „Die Fitness ist nicht das Problem“, betont er, neben dem Fußball betreibt er seit mehr als zehn Jahren die Kampfkunst Muay Thai. Hintergrund sind vielmehr die möglicherweise anstehenden beruflichen Veränderungen.

Mit Verweis auf den aufstrebenden Nachwuchs blickt Schiffbach dem aber gelassen entgegen: „Dann würde ich für die Jungen den Weg freimachen und in der Zweiten kicken.“

„Der Aufstieg ist auch realistisch. Unsere Jugendarbeit ist top.“

Kai Schiffbach, SV Bruchhausen-Vilsen

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 29.09.2017

Beitragsarchiv