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Herren 03.08.2018 von Thomas Warnke

1. Herren: Eine wichtige Erkenntnis

Starke Vilser scheiden aus, aber können mithalten

Bruchhausen-Vilsen. Die zweite Runde im Bezirkspokal hat Fußball-Bezirksligist SV Bruchhausen-Vilsen durch die 5:6 (2:2/1:2)-Niederlage im Elfmeterschießen gegen den FC Sulingen zwar verpasst, aber dennoch eine wichtige Erkenntnis gewonnen: "Wir können gegen Bezirksligisten mithalten", stellte Betreuer Norbert Schmusch fest. Eine Woche vor dem Punktspielstart beim SV Heiligenfelde zeigte sich der SVBV bereit für die siebte Liga.

Gegen den Klassengefährten Sulingen zeigten die Vilser eine starke Leistung und holten dank der Treffer von Florian Wacker und Niklas Schröder zweimal einen Rückstand auf. Die Elf von Frank Fischer ließ sich nicht unterkriegen und hatte sogar die besseren Möglichkeiten, um die Partie in 90 Minuten zu entscheiden. Der FCS war im Abschluss dagegen cleverer als die junge Elf der Gastgeber. Im Elfmeterschießen trafen dann Wacker, Schröder und Kai Schiffbach für die Gastgeber, während Simon Röper und Mathis Wohlers mit ihren Versuchen scheiterten. Das reichten den Gästen, die ihre vier Versuche allesamt verwandelten. "Trotzdem müssen wir uns nicht schämen. Wir haben ein wirklich gutes Spiel gemacht. Die Jungs haben sich super gewehrt. Das muss man ihnen hoch anrechnen. Wir können viel mitnehmen für den Punktspielstart", sagte Schmusch.

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 30.07.2018

Herren 26.07.2018 von Thomas Warnke

1. Herren: Der Triumphzug der Wikinger

Nach dem Aufstieg in die Bezirksliga setzt der SV Bruchhausen-Vilsen auf seine junge Garde

Bruchhausen-Vilsen. Auf dem Aufstiegsfoto ist Lutz Wiederhold mittendrin. Er hat die Fäuste geballt, schaut ein bisschen grimmig und sieht mit seinem mächtigen roten Vollbart aus wie ein Wikinger. Das Foto ist ein Déjà-vu. Denn als der SV Bruchhausen-Vilsen 1999 schon einmal aufstieg, feierten die Spieler im Wikinger-Outfit. Anders als in der abgelaufenen Saison war Wiederhold damals nicht nur Teilzeit-, sondern Stammspieler. Während er seine Stiefel nun endgültig an den Nagel hängt, wird Trainer Frank Fischer wie 1999 erneut mit den Vilsern in die Fußball-Bezirksliga gehen.

„Es wird eine schwere Saison“, meint er nach der in ziemlich letzter Sekunde gesicherten Vizemeisterschaft in der Kreisliga. Personell gehen die Vilser mit vielen neuen jungen Spielern aus den eigenen Reihen, aber ohne vermeintlich renommierten Zugang von extern ins Rennen. Doch Fischer scheut das Abenteuer keineswegs, ist lang genug im Geschäft und war auch schon mit dem TSV Bassum und SV Heiligenfelde aufgestiegen. Er weiß, dass ein Aufstieg immer schwieriger ist als der Klassenerhalt. „Man muss ja auch erst mal aufsteigen“, so seine Worte nach einer in vielerlei Hinsicht bemerkenswerten Rückrunde.

Denn Vilsen und Fischer hatten den Aufstieg im Februar noch nicht auf dem Zettel. Zum einen, weil Fischer zumindest nach außen hin immer eher defensiv argumentiert. Zum anderen war da der deutliche Rückstand auf den SV Mörsen-Scharrendorf und den TuS Lemförde. Doch Vilsen spielte nach dem Winter konstant und holte Punkt für Punkt auf – vor allem auf die Mörsener, die am Ende wieder den Aufstieg verpassten und zu einer Art Leverkusen auf Kreisebene zu werden scheinen.

Das Wunder von Mörsen

Vilsen war spätestens nach dem 3:0 beim SV Jura Eydelstedt auch nach eigener Sichtweise im Aufstiegsrennen. Und dann patzten die so starken Vilser – und selten war das Wort „ausgerechnet“ passender – in Mörsen. Zumindest schien es so, denn zehn Minuten vor dem Ende lagen die Fischer-Mannen mit 1:4 zurück. „Unser schlechtestes Spiel“, so Fischer über die ersten 80 Minuten. Doch in den letzten Minuten änderte sich alles. Jan-Christoph Kornau, Mathis Wohlers und Kai Schiffbach sorgten noch für das 4:4.

Das war mehr als ein Punktgewinn gegen den direkten Konkurrenten, das war so etwas wie der mentale Knock-out für Mörsen. Denn Vilsen ließ sich den Aufstieg nicht mehr nehmen, auch dank einer Mörsener Pleite gegen Okel und trotz eines eigenen Remis gegen den TuS Sudweyhe II. Das 3:0 am letzten Spieltag gegen den TuS Wagenfeld, laut Fischer das beste Saisonspiel, ließ keine Zweifel mehr. „Wir haben durchgängig gepunktet, haben gegen jeden Gegner mindestens einen Zähler geholt, mindestens ein Tor pro Spiel erzielt“, zählt der statistik-affine Coach auf.

Die gewachsene Konstanz mit einer Rückrunde ohne Niederlage schreibt er der Tatsache zu, dass sein Team erwachsener und erfahrener geworden sei. „Aus den 19-Jährigen sind 21-Jährige geworden“, so Fischer, der vor zwei Jahren erneut nach Vilsen kam und jetzt in seine insgesamt zehnte Saison bei den Lilahemden beziehungsweise Wikingern geht. „Vilsen wird immer ein besonderer Verein für mich bleiben“, erklärt der Bassumer Fischer.

Den Aufstieg hatten die Vilser quasi als Diskussionsgrundlage vor einem Jahr auf dem Zettel. Niederlagen gegen Sudweyhe II, Wagenfeld und Holzhausen waren Symptome einer unrunden Leistung. Mit zwei Zählern aus den ersten drei Partien war der SVBV gestartet, zwei 5:1-Siege sorgten dann für etwas Beruhigung. Es folgte ein bemerkenswertes Spiel in Dickel. Mit Niklas Schröder musste ein Feldspieler ins Tor und Topscorer Dennis Böschen sah schon nach zehn Minuten die Rote Karte. Vilsen drehte ein 0:1 und gewann durch jeweils zwei Tore von Feizal Alkozei und Malte Löffler mit 4:2. Als Fünfter mit dennoch deutlichen zehn Punkten Rückstand auf Mörsen lief das Team im Winter ein.

Mit dem Frühjahr kam das Erwachen und alle Spieler steigerten sich und stabilisierten sich auf hohem Niveau. Konstanz ist das Wort, das Fischer immer wieder verwendet. Exemplarisch nennt er Torwart Bennet Knake, der „zu einem richtigen Kerl geworden ist“. Moritz Warnke sei auch ohne regelmäßiges Training eine wichtige Stütze geworden, habe sich auf der neuen Position als Sechser gemeinsam mit Kornau bestens entwickelt. Ein Beispiel für die junge Garde ist Mathis Mann, Sohn der Torwartlegende Andreas Mann. „Mathis denkt schon sehr strategisch und ist zudem als Bufdi im Verein.“

Mit Timo Brauer, Tjark Czernek, Eric Helms und Walid Garaf rücken ehemalige A-Junioren auf, Dorian Klinger und Nico Schröder kommen aus der Zweiten und Marius Nedeliczi ergänzt den Kader. Mit etwas Sorge schaut Fischer auf die Offensive. Denn mit Dennis Böschen (nach Hoya) und Marek Löffler (nach Heiligenfelde) verlassen zwei Torgaranten den Verein. Ersatz ist nicht in Sicht. „Wer gern bei uns Fußball spielen möchte, ist herzlich willkommen“, schmunzelt Fischer angesichts dessen, dass es beim Aufsteiger keinerlei finanzielle Anreize gibt. „Aber wir werden 2020 hundert Jahre alt und da wird es sicher einen hochkarätigen Gegner als Highlight geben.“

Wie schon vor 20 Jahren, als Fischer Trainer und Wiederhold Abwehrchef war. „Lutz können wir als Typen nicht ersetzen“, sagt Fischer über seinen ehemaligen Co-Trainer. Doch Fischer wäre nicht Fischer, wenn er nicht längst einen Nachfolger gefunden hätte. Kai Schiffbach wird Teile des Trainings übernehmen, vor allem im Koordinationsbereich. „Aber er wird deutlich mehr spielen als Lutz.“ Kein Wunder, schließlich ist Schiffbach mit seinen 30 Jahren mehr als ein Jahrzehnt jünger als der alte Wikinger.

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 26.07.2018

Herren 24.07.2018 von Thomas Warnke

1. Herren: Aus der Not eine Tugend gemacht

Wietzen/Bruchhausen-Vilsen. Der Fußball-Bezirksligist SV Bruchhausen-Vilsen hat den Wietzen-Cup auf dem dritten Platz beendet. Zum Abschluss besiegte die Elf von Trainer Frank Fischer am Sonntagnachmittag den ASC Nienburg mit 2:0 (1:0).

Aus der großen personellen Not – aus dem 21 Mann starken Kader der ersten Herrenmannschaft fehlten insgesamt 14 Akteure – machten die Vilser eine Tugend. Spieler aus der zweiten Mannschaft und aus der A-Jugend halfen aus und wussten laut Fischer vollends zu überzeugen. "Wir haben eine wichtige Erkenntnis gewonnen: In der zweiten Herren und in der A-Jugend haben wir richtig gute Jungs", freute sich Fischer.

Seine Mannschaft dominierte das Duell zwischen Bezirksliga-Ab- und Bezirksliga-Aufsteiger deutlich. Der Trainer zählte allein in der ersten Hälfte 16 teilweise hochkarätige Möglichkeiten seines Teams. Mehr als der Treffer durch Mathis Wohlers nach Vorarbeit von Nico Schröder sprang allerdings nicht heraus. "Unsere Chancen hätten wir besser nutzen müssen", nannte Fischer den einzigen Kritikpunkt, den er seiner bunten Truppe machen konnte. Mit Sören Schweers entschied eines der SVBV-Talente nach einer Stunde die Partie mit dem Tor zum 2:0. Niklas Schröder hatte gut quergelegt.

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 23.07.2018

Herren 21.07.2018 von Thomas Warnke

1. Herren: Vilser Rumpfelf verkauft sich teuer

Wietzen/Bruchhausen-Vilsen. Der SV Bruchhausen-Vilsen hat sein erstes Spiel bei der Sportwoche des TSV Wietzen verloren. Am Donnerstagabend musste sich der Aufsteiger in die Fußball-Bezirksliga dem SC Marklohe mit 1:3 (0:1) geschlagen geben und bestreitet demnach am Sonntagnachmittag ab 15.30 Uhr gegen den ASC Nienburg das Spiel um Platz drei.

Trainer Frank Fischer war mit dem Auftritt seiner Mannschaft durchweg zufrieden. Angesichts von 13 Ausfällen verkaufte sich der SVBV teuer und besser als noch beim 1:3 gegen die SG Hoya. "Diese Niederlage hat ein anderes Geschmäckle", sah Fischer einen deutlichen Unterschied. Auch die drei Zweite-Herren-Spieler und die beiden A-Jugendlichen fügten sich gut ein. Luca Rother aus der Zweiten und Lasse Kleinschmidt aus der A-Jugend etwa bildeten eine starke Doppelsechs. Und auch Moritz Wohlers wusste bei seinem Debüt im Seniorenbereich zu überzeugen. Bei seiner Premiere stand er direkt mit seinem Bruder Mathis auf dem Platz und bildete mit ihm gemeinsam die rechte Vilser Seite.

Die uneingespielte, aber leidenschaftlich kämpfende Mannschaft belohnte sich für ihren sehr ordentlichen Auftritt allerdings nicht. Sie lag durch einen Doppelpack Mathis Reicherts 0:2 hinten, ehe Florian Wacker nach einem Zuspiel von Mathis Wohlers verkürzte (83.). Marklohes Antwort durch Daniel Müller folgte allerdings prompt (84.).

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 21.07.2018

Herren 20.07.2018 von Hermann Hamann

Ü60 Super Oldies: Torjägerkanone 2018 der Ü-60 an Frank Pellmann

Nach dem wöchentlichen Training am Mittwoch,d.18.7.2018 wurde dem Torschützenkönig Frank Pellmann die Torkanone übergeben. Er setzte sich diesmal gegen den Dauerkonkurrenten Reinhard Kleinschmidt durch. 

Herren 18.07.2018 von Thomas Warnke

Spielpläne der ersten und zweiten Herren sind online

Die Spielpläne der ersten und zweiten Herren sind jetzt online. Am 29.07. geht es los mit der ersten Pokalrunde. Die erste Herren spielt im Bezirkspokal zuhause gegen den FC Sulingen (Anstoß ist um 15.00 Uhr). Die zweite Herren spielt im Kreispokal zeitgleich in und gegen unseren Partnerverein TSV Süstedt. 

Eine Woche später starten dann die ersten Punktspiele. Zum Brokser Markt gibt es folgendes Programm. Am Freitag um 18.30 spielt unsere A-Jugend gegen die JSG Marklohe. Am Samstag um 16.00 Uhr will die zweite Herren gegen den Kreisligaabsteiger TSV Brockum punkten. Um 18.00 Uhr findet dann das Spiel der ersten Herren gegen den SC Twistringen statt.

Alle Spiele sind auf Fussball.de und auf unserer Homepage bereits online. Auch weitere Mannschaften sind bereits online gestellt.

Herren 16.07.2018 von Thomas Warnke

1. Herren: Bruchhausen-Vilsen enttäuscht in Hoya

Hoya/Bruchhausen-Vilsen. „Das war unser schlechtester Test bisher“, lautete das Kurzfazit Frank Fischers nach der 1:3-Niederlage des von ihm trainierten Fußball-Bezirksligisten SV Bruchhausen-Vilsen bei der SG Hoya. In den dreimal 30 Minuten, die die Teams auf Wunsch der Gastgeber spielten, war die SG besser als der Aufsteiger, dem nur zwölf Spieler zur Verfügung standen. In der ersten halben Stunde hielten die Vilser ohne zu überzeugen noch ein torloses Remis, ehe sie dann in der zweiten in Rückstand gerieten. Im Schlussdrittel glich Mathis Wohlers nach einer Kombination über Niklas Schröder und Dorian Klinger aus (62.), doch die Gastgeber antworteten prompt (67.). Den dritten Treffer für Hoya erzielte Dennis Böschen, der bis zum Sommer noch in Vilsen aktiv war.

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 16.07.2018

Herren 12.07.2018 von Thomas Warnke

1. Herren: Bruchhausen-Vilsens erster Sieg in der Vorbereitung

Bruchhausen-Vilsen/Nordwohlde. Abseits des Weltmeisterchafts-Halbfinals zwischen Frankreich und Belgien haben am Dienstagabend die Fußballer des SV Bruchhausen-Vilsen und des TVE Nordwohlde ein unterhaltsames Testspiel bestritten. Am Ende hatte der gastgebende Bezirksliga-Aufsteiger gegen den Kreisliga-Neuling knapp mit 3:2 (2:1) die Nase vorn.

In einer Sache waren sich Vilsens Trainer Frank Fischer und sein Nordwohlder Pendant Martin Werner einig: Es war ein guter Test für beide Mannschaften. „Nordwohlde hat uns richtig gefordert“, stellte Fischer fest. Auch Werner war zufrieden: „Für den jetzigen Stand der Vorbereitung war das gut. Es sitzen noch nicht alle Abläufe, aber wir arbeiten daran.“ Mit etwas mehr Glück im Abschluss hätte seine Mannschaft sogar ein Unentschieden erreichen können: In der letzten Minute rettete die Latte Vilsen den Sieg. „Da waren wir platt“, erkannte Fischer, dessen Team schwer ins Spiel fand. Nordwohlde hatte früh zwei gute Chancen, traf aber nicht. Die Vilser nutzten dagegen ihre erste Chance durch Walid Garaf gleich zum 1:0 (9.).

Danach übernahmen die Hausherren die Kontrolle. „Man hat gesehen, dass Vilsen in der Zweikampfführung noch einen Tacken robuster ist“, sagte Werner. Der SVBV gewann früh einige Bälle, ließ jedoch beste Gelegenheiten aus. „Das müssen wir besser machen, nicht nur im Abschluss, sondern auch beim letzten Pass“, forderte Fischer. Chancen für mehr als den zweiten Treffer, den Feizal Alkozei erzielte (40.), hatte seine Elf vor der Pause. Stattdessen meldete sich Nordwohlde durch Dennis Wagner zurück (43.).

Nach dem Wechsel war es zunächst weniger turbulent, ehe Niklas Schröder auf 3:1 erhöhte (62.) und Felix Kattau per Foulelfmeter prompt konterte (66.). Nordwohlde schnupperte nun am Ausgleich, erzielte ihn aber nicht mehr. Der Gesamteindruck stimmte dennoch. Der TVE testet am Sonntag beim Sündermann-Cup gegen den TSV Bramstedt, Vilsen, das über weite Strecken ebenfalls eine gute Leistung zeigte, spielt am Sonnabend bei der SG Hoya.© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 12.07.2018

Herren 09.07.2018 von Thomas Warnke

1. Herren: Vilsen nutzt die Chancen nicht

Bruchhausen-Vilsen. Dem Aufsteiger in die Landesliga Hannover haben die Fußballer des SV Bruchhausen-Vilsen getrotzt, dem Aufsteiger in die Landesliga Lüneburg mussten sie sich dagegen geschlagen geben: Nach dem 1:1 gegen den TV Stuhr hat der Fußball-Bezirksligist am Sonnabend gegen den FC Verden 04 eine 0:3 (0:2)-Niederlage hinnehmen müssen.

Die Elf von Trainer Frank Fischer geriet gegen das Team von Sascha Lindhorst schon früh auf die Verliererstraße: Amer Özer (3.) und Philipp Breves (9.) schossen die Gäste noch in der Anfangsphase mit 2:0 in Führung. "In den ersten zehn Minuten haben wir ein bisschen geschlafen", sagte Fischer, der mit den restlichen Minuten seines Teams aber zufrieden war. Einziges Manko: "Wir hätten mehr Tore machen müssen." Schon vor dem 0:1 hatte Nico Schröder den ersten Treffer auf dem Fuß gehabt. Auch in der Folge fehlte dem SVBV vor dem Tor die Kaltschnäuzigkeit. Ibrahim Koua traf in der Schlussphase zum Endstand. Am Dienstag bestreiten die Vilser ihr nächstes Testspiel. Dann erwarten sie um 19.30 Uhr den TVE Nordwohlde.

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 09.07.2018

Herren 02.07.2018 von Thomas Warnke

1. Herren: Kompakt und gut organisiert

Im ersten ernsthaften Test trotzt Bezirksliga-Aufsteiger SV Bruchhausen-Vilsen dem Landesliga-Neuling TV Stuhr ein 1:1 ab

Bruchhausen-Vilsen.Darauf können die Fußballer des SV Bruchhausen-Vilsen aufbauen. Im ersten Testspiel nach der Sommerpause erreichte der frischgebackene Bezirksliga-Aufsteiger immerhin ein 1:1 (1:0) gegen den Landesliga-Neuling TV Stuhr. Besonders defensiv wusste die Elf von Trainer Frank Fischer zu gefallen, zeigte sich kompakt und gut organisiert und ließ kaum Möglichkeiten des aktuellen Bezirksliga-Titelträgers zu.

Das gefiel natürlich auch Coach Fischer, der nach der Darbietung und drei absolvierten Trainingseinheiten optimistisch in die neue Saison blickt. Am Dienstag waren die Vilser in die Vorbereitung gestartet. „Wir haben uns bis zum Schluss gewehrt. Unsere jungen Leute haben gegen diesen Gegner gut mitgehalten“, freute sich Fischer, der insbesondere seinen Neuzugängen Tjark Czernek und Erik Helms, die beide dem eigenen Juniorenbereich entstammen, ein Kompliment machte.

Chancen auf beiden Seiten

Doch auch für Stuhrs Übungsleiter Christian Meyer, der mit seinem Team am Donnerstag die Vorbereitung aufgenommen hatte, war der erste Eindruck okay. „Wir haben uns gut bewegt, und alle hatten ihre Einsatzzeiten. Da ist sicherlich noch Luft nach oben. Die Passsicherheit war noch nicht da, wir leisteten uns viele einfache Fehlpässe“, analysierte Meyer, der insgesamt 20 Spieler einsetzte. In der ausgeglichenen ersten Hälfte war vieles so kurz nach dem Trainingsauftakt logischerweise noch Stückwerk: Den ersten Schussversuch gaben die Stuhrer ab, als Kapitän Fabian Bischoff eine Quervorlage weit neben das Tor beförderte (9.). Auf Vilser Seite köpfte Marten Köhler nach einer Ecke rechts vorbei (17.). Wenig später wurde ein Schuss von Justus Wicke erfolgreich von der Stuhrer Hintermannschaft geblockt (20.). Fabian Bischoff hatte auch bei seinem zweiten Versuch wenig Fortune, als er einen Freistoß weit über das Tor drosch (33.).

Dann war es Nico Schröder, der Stuhrs Torhüter Daniel Bischoff zum ersten Mal prüfte (35.). Im Anschluss lenkte der Schlussmann einen Schuss von Niklas Schröder zur Ecke. Dieser hatte nach Zuspiel von Nico Schröder freie Bahn. Die darauffolgende Ecke von Moritz Warnke köpfte Niklas Schröder schließlich zur Führung ein (39.).

Es waren eben diese Standardsituationen seiner Elf, die Fischer gefielen. „Bemerkenswert war auch die Leistung von Niklas Schröder. Der präsentierte sich äußerst beweglich und konditionsstark. Er hat sich viel vorgenommen für die neue Spielzeit“, lobte Fischer den Angreifer und Schützen des Führungstores. Nur drei Minuten später kam Schröder nach einer Ecke von Mathis Wohlers erneut zum Kopfball, doch dieses Mal landete die Kugel knapp neben dem Pfosten. Quasi mit dem Halbzeitpfiff verpasste Stuhrs aufgerückter Innenverteidiger Janik Troue nur knapp einen Freistoß von Mittelfeldakteur Tim Langreder, der aus der Stuhrer A-Jugend zum Kader hinzustieß.

Nach dem Seitenwechsel waren es zunächst die Vilser, die den Ausbau der Führung versäumten. Nach Flanke von Köhler nahm Wohlers das Leder wenige Meter vor dem Tor lauernd direkt, doch Bischoff verhinderte mit einem Reflex das zweite Tor (53.). Das machte auf der gegenüberliegenden Seite anschließend Adrian Herrmann, der nach einem Steilpass von Tobias Keunecke wohlüberlegt an Keeper Bennet Knake vorbei zum Ausgleich einschob (60.). „Dieser Treffer war schwer zu verteidigen. Das Zuspiel kam genau durch die Gasse“, beobachtete Fischer, dessen Team sich weiter energisch wehrte. „In der zweiten Hälfte waren wir etwas stärker am Drücker, ohne uns ganz klare Chancen herauszuspielen“, bemerkte Meyer.

Doch auch die Vilser hätten durchaus noch zum Erfolg kommen können: Niklas Schröder scheiterte nach Zuspiel von Köhler erneut an Bischoff (75.). In der Schlussminute wurde er zudem im letzten Moment geblockt.

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 02.07.2018

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